
Von Uwe Ade
Glatten. Hüte, Handschuhe und Mützen, Spielzeug und Kleidung, dazu das ideale Brillenputzmittel – ein breit gefächertes Angebot gab es gestern beim Andreasmarkt in Glatten.
Etwa 20 Stände waren entlang der Schappachstraße aufgebaut. "So viele hatten wir schon lange nicht mehr", freutet sich Hauptamtsleiter Wolfgang Eberhardt. Mit im Boot auch die Narrenzunft Glatten mit einem Verpflegungsstand oder die Jugendfeuerwehr, die Schupfnudeln im Angebot hatte. Kommadant Karl-Heinz Weigold und Gerätewart Michael Günther standen an der großen Pfanne und rührten kräftig in den "Bubaspitzle".
Erstmals dabei war Imker Frank Eisen aus Neuneck. Ob Honig oder Heißgetränke wie Honigpunsch und Met (Honigwein) oder Marmelade, Kerzen und Gebäck mit Zutaten der Bienenprodukte – das Angebot an seinem Stand wurde rege nachgefragt.
In der Garage der Familie Killgus war wie in den Vorjahren die evangelische Kirchengemeinde untergebracht. Sie bot Bücher, Krippenfiguren aus Bethlehem und Kaffee aus fairem Anbau an. "Das kommt gut an", sagt Pfarrer Johannes Götschke, dessen Frau Brigitte am Stand über die Produkte informierte.
Der Andreasmarkt in Glatten findet seit Jahrzehnten jährlich am 30. November als Krämermarkt statt. Er entstand aus einem reinen Viehmarkt. Wenn der 30. November ein Samstag oder ein Sonntag ist, wird der Markt auf den darauffolgenden Dienstag festgesetzt.