
Glatten. Die Firma Schmalz blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Es sei im In- und Ausland von Wachstum geprägt gewesen und habe mit Rekordumsätzen abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Nicht zuletzt habe die generell positive Entwicklung im Wachstumsfeld Automation dazu beigetragen. Schmalz habe mit zahlreichen Produktinnovationen gepunktet, die allein in Deutschland auf über zehn Messen präsentiert worden seien.
Die Mitarbeiterzahl stieg um rund sechs Prozent auf 643 weltweit, am Standort in Glatten schuf Schmalz 25 neue Arbeitsplätze, heißt es weiter. Mit einer Investition in eine Photovoltaikanlage mit zusätzlichen 113 kWp Leistung sei Schmalz seinem nachhaltigen Prinzip treu geblieben und produziere weiterhin mehr Energie aus regenerativen Quellen als das Unternehmen verbrauche.
International hätten sich die Geschäfte im vergangenen Jahr ebenfalls sehr gut entwickelt. Die Niederlassungen in Korea und der Türkei hätten sich besonders positiv hervorgehoben. Aber auch Schmalz China und Schmalz USA seien auf ihrem bereits sehr hohen Niveau weiter gewachsen. Der Spezialist für Vakuum-Technik ist neben seinem Hauptsitz in Glatten mit eigenen Gesellschaften in 15 weiteren Ländern präsent.
Schmalz ist auch 2012 optimistisch und rechnet mit einer positiven Umsatzentwicklung. Zwar habe sich das rasante Wachstum aus dem Jahr 2011 etwas verlangsamt, dies sei jedoch eine normale Entwicklung, so das Unternehmen. Die Lager der Kunden seien nach der wirtschaftlich schwierigen Zeit wieder gut gefüllt, und die Geschäfte kehrten zurück zum normalen Umfang. Voraussetzung für ein erfolgreiches 2012 sei aber eine entspannte Entwicklung der Finanzmärkte.
Schmalz plant vor allem in Zukunftsbranchen wie Batterieherstellung, Verpackung, Logistik und Faserverbund zu wachsen. Die Geschäfte im Ausland sollen dabei etwas stärker zulegen als im Inland. "Unsere Ideenwerkstatt arbeitet auf Hochtouren – die Pipelines mit wegweisenden Produktlösungen sind prall gefüllt. Wir entwickeln unsere Produkte ständig weiter und haben dabei höchsten Anspruch an die Funktionen, aber auch an die Energieeffizienz unserer Produkte", so Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der J. Schmalz GmbH.
"Um dem internationalen Wachstum gerecht zu werden, investieren wir in die Logistik und den Maschinenpark am Stammsitz in Glatten. Ebenso planen wir die Produktionen der Niederlassungen in China und Indien auszubauen, damit sind auch international alle Weichen auf Wachstum gestellt", erklärt Wolfgang Schmalz, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter. Eine Verlagerung von Arbeitsplätzen von Glatten ins Ausland sei aber keinesfalls geplant. Das Unternehmen werde am Hauptsitz in Glatten und im Ausland weitere Arbeitsplätze schaffen. Die Marke von 700 Beschäftigten soll bereits 2012 überschritten werden. Seiner Verantwortung als regionaler Ausbildungsbetrieb sei sich Schmalz bewusst: 25 Jugendliche begännen 2012 ihre berufliche Karriere in Glatten.