
Hechingen/Geislingen - Der Prozess gegen einen 26-Jährigen, der bei der Geislinger Fasnet eine 21-jährige Gardetänzerin vergewaltigt haben soll, wird neu aufgerollt. Der junge Mann war vom Hechinger Schöffengericht vergangene Woche zu drei Jahren Gefängnis und Schmerzensgeld von 3000 Euro verurteilt worden.
17 Zeugen waren gehört worden, darunter die Kolleginnen des mutmaßlichen Opfers aus der Tanzgarde. Der 26-Jährige hatte bis zuletzt beteuert, unschuldig zu sein und behauptet, dass ihn die 21-Jährige zum Sex aufgefordert habe. Innerhalb der gesetzlichen Frist hat er Berufung eingelegt. Vor der Kleinen Strafkammer hofft er auf ein für ihn günstiges Urteil. Der Verhandlungstermin steht noch nicht fest.