Geislingen Todeskampf: Tierarzt muss Ziege einschläfern
(bv), 30.01.2013 10:00 Uhr
Nachbarn hatten die Behörden alarmiert, nachdem sie in Erlaheim eine Ziege im Todeskampf hatten schreien hören.Foto: Symbolfoto
Geislingen-Erlaheim - "Die Ziege ist von einem Tierarzt eingeschläfert worden. Es gab keine Anzeichen für äußerliche Verletzungen", informiert der Balinger Polizeisprecher Peter Mehler über einen Vorfall, der sich am Sonntag in Erlaheim ereignet hatte.
Nachbarn hatten die Behörden alarmiert, nachdem sie auf einem Grundstück in der Hülestraße eine Ziege im Todeskampf qualvoll schreien hörten. Die Beamten trafen auf dem Hof niemand an und verständigten das Veterinäramt. Laut Mehler wurden auch Polizeihundeführer gerufen.
Wie es heißt, hat es auf dem Hof schon mehrmals Zwischenfälle gegeben. So seien Tage zuvor zwei Pferde aus ihrer Umzäunung am Haus ausgerissen und hätten ein Grundstück eines Nachbarn verwüstet. Die Tiere suchten offensichtlich nach Futter und wälzten sich im Schnee. Von der Besitzerin sei damals wie auch beim aktuellen Vorfall keine Reaktion gekommen. Die Nachbarn gehen davon aus, dass die Tiere Hunger leiden mussten.
Wie das Veterinäramt mitteilte, seien bereits in der Vergangenheit anonyme Beschwerden gegen den Betrieb aus der Bevölkerung eingegangen. Diesen sei das Amt nachgegangen und habe 2012 und Anfang 2013 mehrere Kontrollen nach dem Tierschutzrecht vorgenommen. Dabei seien kleinere Mängel festgestellt und die notwendigen Maßnahmen veranlasst worden. Die Mängel hätten aber nicht zur Einleitung eines Strafverfahrens oder zur Verfügung eines Tierhaltungsverbots geführt.
Auch im aktuellen Fall sei das Veterinäramt beteiligt gewesen. Polizei sowie der Tierarzt würden noch ans Veterinäramt berichten. Der Betrieb unterliege auch weiterhin der veterinärbehördlichen Überwachung.



Krieg am Gartenzaun
Hallo Herr Späth, ich finde Ihren überaus interessanten Kommentar für sehr überzogen, geht es doch hier um einen Krieg am Gartenzaun. Was an jenem Tag geschehen ist, ist wirklich eine tragische Sache, dennoch ist dies das Ergebnis eines Krieges der sich schon über Monate, wenn nicht schon Jahre hinzieht. Es ist nicht das erste mal das dort Ziegen, nur weil sie Ziegen sind, vorzeitig entsorgt wurdenund zwar hinter dem Rücken der Halterin. Was mir viel mehr zu denken gibt, woher jetzt diese angebliche Fürsorge? Also lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Man will dort keine Ziege entsorgen, sondern eine allein erziehende Mutter, aus Habgier. Also Herr Späth in Zukunft vielleicht mal genauer recherchieren als direkt los zu poltern.
Jahrelange Untätigkeit der Behörde
Diese 'Tierhaltung' ist unter aller 'Sau'. Seit Jahren versucht man, der Hundzüchterin und messihaften Tiernärrin das Handwerk zu legen, nur das Veterinäramt zeigt sich O-Ton Dr. Wagner: genervt von den 'Anschuldigungen'. Vor kurzem musste die Umweltbehörde informiert werden, weil die Gülle in die Kanalisation gelangte, die Pferde standen knöcheltief im Mist. Laut Wagner sind sie aber nicht vernachlässigt, die Besitzerin habe gesagt, 'sie füttere sie einmal am Tag'. Was mag die Sau wohl denken, dass man ihr die Heimat weggenommen hat, während hier seit Jahren skandalöse Zustände herrschen, Hunde gezüchtet und krank verkauft werden- Gutachten liegt vor- , man ist an den Geislinger Hundezüchter erinnert, der jahrelang gute Geschäfte mit dem Tierheim Tailfingen gemacht hat und jahrzehntelang unter den Augen des Vet.Amtes und Landrat Pauli als Bürgermeister von Geislingen, sein Unwesen treiben konnte. Die Polizei vor Ort zeigte sich erschüttert, angesichts der unhaltbaren Zustände. Roland Späth für Katzenschutz-Zollernalb e. V.