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Geislingen Pläne zu städtischem Wald- und Naturkindergarten werden konkreter

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Geislingen. Dass Geislingen einen Wald- und Naturkindergarten einrichtet, steht mit den Beschlüssen in der Februar- und der Mai-Sitzung fest. Immer konkreter wird auch die organisatorische und bauliche Richtung, in die es geht.

Das Vorhaben habe die Projektgruppe aus Verwaltung, Kita-Leitung und Gemeinderat "im positiven Sinn" sehr beschäftigt, hielt Hauptamtsleiter Steve Mall fest, in dessen Zuständigkeit auch die städtische Kinderbetreuung fällt. Man habe bestehende Einrichtungen in anderen Kreisen besichtigt, dort hospitiert und so Eindrücke aus der Praxis gesammelt. Das hat auch Ideen für das architektonische Konzept der Schutzhütte im Gewann Vohlen/Schopflenwald erbracht.

In Blockhaus- oder Holzständerbauweise

Erste Planentwürfe für den Neubau liegen vor, die Bauamtsleiter Markus Buck erläuterte. Das einstöckige Gebäude in Blockhaus- oder Holzständerbauweise soll im Erdgeschoss rund 62 und im Dachgeschoss rund 37 Quadratmeter Nutzfläche bieten.

Im Erdgeschoss befinden sich der Aufenthaltsraum, eine Kochmöglichkeit, eine barrierefreie Toilette und ein geräumiger Windfang, wo auch die Matschkleidung der Kinder aufgehängt werden kann. Unterm Dach sind ein Abstellraum für die Erzieher und eine Galerie vorgesehen, die bei einer möglichen Ganztagesbetreuung als Schlafstätte dienen könnte.

Ausgehend von den Beispielen in bestehenden Einrichtungen ist eine Südausrichtung des Gebäudes vorgesehen, was zusammen mit einem großen Fenster ein Plus an Wärme und Licht bringt. Apropos Wärme: Beheizt werden soll die Schutzhütte mit einem Kaminofen.

Unklar sind allerdings noch Energie- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung. Eine Möglichkeit, so Buck, sei es, den Kindergarten über Leitungen vom rund 600 Meter entfernten Ortsrand her anzuschließen. Die andere wäre eine autarke Lösung; dann müsste der Neubau eine Fotovoltaikanlage, ein Windrad, einen Energiespeicher sowie eine Sickergrube erhalten. Trinkwasser müsse jeden Tag mit Kanistern antransportiert werden – oder man installiere eine Aufbereitungsanlage.

Welcher Weg gangbar sei, lote man derzeit aus, sagte der Bauamtsleiter. Die "Kanisterversorgung" ist aus seiner Sicht "nicht erstrebenswert". Und wenn man Wasserleitungen verlege, könne man das auch gleich mit Strom und Abwasser tun. Für dieses Vorgehen hat sich auch ein Teil der Gemeinderatsmitglieder ausgesprochen. Benjamin Eha (SPD) empfahl, von vorne herein für Frischwasser und die notwendige Hygiene zu sorgen: Nicht, dass nach der nächsten "Magen-Darm-Welle" die Vorschriften verschärft würden und der Waldkindergarten stillgelegt werde, weil eine spartanische Ausstattung nicht mehr zulässig sei.

Robert Schmid (Freie Wähler) war als Mitglied der Projektgruppe bei den Vor-Ort-Terminen in anderen Kindergärten dabei. Auch er regte an, Wasser und Strom gleich zu verlegen: Im Pflugverfahren sei das trotz der Distanz zwischen dem geplanten Standort und dem Ortsrand relativ günstig möglich.

 
 
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