Geislingen/Rosenfeld - Jetzt wird es konkret: Sowohl im Gemeinderat Geislingen am Mittwoch als auch einen Tag später im Rosenfelder Gremium steht die Gründung des Schulverbands auf der Tagesordnung.

In der vergangenen Woche hatten sich die Mitglieder beider Gremien getroffen. Dabei verständigten sie sich zum einen darauf, einen gemeinsamen Schulverband ins Leben zu rufen, der Träger einer gemeinsamen Gemeinschaftsschule sein soll. Zum anderen wurde, in enger Abstimmung mit der Rechtsaufsichtsbehörde, eine Satzung ausgearbeitet, die nun zur Beschlussfassung vorliegt.

Mit dem Schulverband wollen beide Städte die Grundlage dafür schaffen, dass die Voraussetzung für die Einführung einer Gemeinschaftsschule – eine stabile Zweizügigkeit – gesichert werden kann. Beide Kommunen gehen nämlich davon aus, dass dies weder die Werkrealschule in Rosenfeld noch die in Geislingen garantieren kann.

Grundschulen nicht in Gemeinschaftsschule eingeschlossen

Wie es in der Präambel der Satzung heißt, ist beiden Städten eine wohnortnahe Schule wichtig, weshalb sie an zwei Standorten festhalten. Wie bereits bekannt, soll es nicht alle Klassen in beiden Städten geben, sondern jeweils die Hälfte. Benannt werden soll die neue Einrichtung Schulverband Kleiner Heuberg, der Sitz soll in Rosenfeld sein. Ziel ist es, mit Zustimmung des Landes Baden-Württemberg eine Gemeinschaftsschule zum Schuljahr 2013/2014 einzurichten. Die Grundschulen in Rosenfeld und Geislingen bleiben von den Vereinbarungen, sollten sie beschlossen werden, ausgenommen. Sie bestehen in vollem Umfang in Trägerschaft der jeweiligen Kommunen weiter.

Die Sitzung des Geislinger Gemeinderats ist morgen, Mittwoch, ab 19 Uhr im Schlossparkzentrum; die Sitzung des Rosenfelder Gemeinderats ist am Donnerstag, 24. Januar, ab 19 Uhr im Rathaus.