Geislingen 75 Millionen gehen durch ihre Hände

Schwarzwälder-Bote, 22.12.2012 07:57 Uhr
 

Geislingen. Rund 75 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben sind durch Sandra Kiesels Hände gegangen, solange sie Kämmerin der Stadt Geislingen war. Jetzt wurde sie aus ihrem Amt verabschiedet. In der jüngsten Gemeinderatssitzung dankte ihr bisheriger Vorgesetzter, Bürgermeister Oliver Schmid, der scheidenden Stadtkämmerin für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Als Meilensteine ihrer beruflichen Tätigkeit in Geislingen nannte er neben der jährlichen Aufstellung des Haushaltsplans und der Jahresrechnung unter anderem die Umstellung der Finanzbuchhaltung auf das Programm SAP, die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr, die Begleitung des Landessanierungsprogramms und die Abrechnung verschiedener großer Baumaßnahmen, unter anderem des Umbaus der städtischen TSV-Halle sowie des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Erlaheim. Die Erstellung des Haushaltsplanentwurfs für das Jahr 2013 war ihre letzte große Aufgabe in der Stadt.

Die 29-jährige Verwaltungswirtin Kiesel war seit Februar 2007 als Kämmerin in Geislingen tätig. Kiesel wird ab Januar im Staatlichen Rechnungsprüfungsamt in Tübingen arbeiten, einer Außenstelle des baden-württembergischen Rechnungshofs. Diese Behörde prüft beispielsweise die Ausgaben mehrerer Landesministerien. Für ihre berufliche und private Zukunft wünschte Bürgermeister Schmid Sandra Kiesel alles Gute. Ihr Nachfolger, Michael Müller, wird sein Amt am 7. Januar antreten (wir berichteten).