Gechingen Zahlen

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Den Rückhalt der Wehr hat Martin Wittel (links), den Kommandant Jürgen Eßlinger zu seiner Wahl zum stellvertretenden Kommandanten beglückwünschte. Foto: Selter-Gehring Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Annette Selter-Gehring

(sel). Die Feuerwehr Gechingen verfügt über ein aktives Team aus 51 Feuerwehrfrauen und -männern. Nach dem Übertritt von drei Nachwuchskräften hat die Jugendfeuerwehr einen Stand von neun Mitgliedern. Der Alterswehr gehören sechs Kameraden an. 2015 rückte die Wehr zu fünf Brandeinsätzen, zwölf technischen Hilfeleistungen und sechs Einsätzen im Rahmen der Technischen Einsatzleitung des Gemeindeverwaltungsverbandes aus. Vier Mal gab es Fehlalarme.

Gechingen. Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gechingen betonte Kommandant Jürgen Eßlinger zwei Faktoren, die für eine erfolgreiche Arbeit der Wehr im Ernstfall unerlässlich sind: Eine gute technische Ausrüstung und eine in allen Anforderungsbereichen gut ausgebildete Mannschaft. Nicht zuletzt bei einem Großbrand in Simmozheim, bei dem die Gechinger Wehr 2015 im Rahmen der Nachbarschaftshilfe mit anderen Helfern im Einsatz war, erwies sich dies als sowohl für die erfolgreiche Brandbekämpfung und Hilfeleistung, als auch für die Sicherheit der Wehr als unerlässlich.

In diesem Zusammenhang ist die Ersatzbeschaffung für ein mehr als 35 Jahre altes Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF 16/25 eine wichtige Entscheidung für die Zukunft. Nach der Zustimmung durch den Gemeinderat und der Bewilligung von Landeszuschüssen läuft derzeit die Ausschreibung. "Ich bin zuversichtlich, dass wir Mitte April das Fahrzeug bestellen können", freute sich Eßlinger. Die Kosten für das neue TLF werden sich voraussichtlich auf rund 310 000 Euro belaufen.

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, "sind stetes Üben und Weiterbilden unbedingt erforderlich", betonte Eßlinger. Bedauerlich sei, dass derzeit keine Ausbildungsplätze an der Landesfeuerwehrschule zur bekommen seien. Die Räume und Personal der Ausbildungsstätte wurden zur Unterbringung von Flüchtlingen herangezogen. In einem Gespräch mit Innenminister Reinhold Gall sei im November auf die Problematik aufmerksam gemacht worden.

Für 2016 stehen bei der Jugendfeuerwehr ein Zeltlager und "Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr" auf dem Programm. Neuen Ideen gegenüber zeigte sich Jugendwart Marcel Gehring aufgeschlossen, damit "die Jugendlichen und auch die Betreuer den Spaß nicht verlieren".

Der kameradschaftliche Part kam auch bei den erwachsenen Feuerwehrangehörigen nicht zu kurz. Eine Wanderung zum Jahresauftakt, das Maifest, ein Familientag im Hochseilgarten, die Besenwirtschaft in der Gemeindehalle und Binokelturniere standen auf dem Programm.

Nach zehn Jahren stellte sich der stellvertretende Kommandant Norbert Müller nicht wieder zur Wahl. Er tritt von seiner Führungsposition in die zweite Reihe zurück, bleibe der aktiven Wehr aber mit seinem Sachverstand und seiner großen Einsatzbereitschaft erhalten. In geheimer Wahl wurde Martin Wittel von den aktiven Feuerwehrmitgliedern bei einer Enthaltung zum neunen stellvertretenden Kommandanten gewählt.

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