
Von Bettina Bausch
Gechingen. "Karl Bräuhauser hat einen sehr großen Anteil daran, dass unsere Feuerwehr heute so gut dasteht", unterstrich Bürgermeister Jens Häußler in seiner Laudatio auf den engagierten Gemeinderat und langjährigen geachteten Feuerwehrkommandanten.
Da Bräuhauser bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte, ehrte der Rathauschef den 62-jährigen Jubilar im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er heftete ihn im Beisein des Feuerwehrkommandanten Jürgen Eßlinger das Feuerwehrehrenzeichen in Gold an.
40 Jahre gehört der Geehrte der Gechinger Feuerwehr an, und 25 Jahre lang war er Kommandant der Wehr, die 1872 gegründet wurde und in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen feiern kann. Bräuhauser wurde nach der Aufgabe seiner Kommandantentätigkeit zum Ehrenkommandanten ernannt.
Häußler erinnerte daran, dass die Gechinger Feuerwehr unter Bräuhausers Leitung in den Jahren 1974 bis 1999 eine rasante Aufbauphase erlebt hat. Unter anderem wurde ein selbst konzipiertes Feuerwehrfahrzeug angeschafft und das Gerätehaus wurde umgebaut, grundlegend saniert sowie modernisiert. Dazu leisteten die Wehrmänner 2500 Stunden Eigenleistung. "Dabei war Herr Bräuhauser wichtigster Motor, Organisator und sorgte immer für die richtige Motivation bei seinen Leuten", hob Häußler hervor. Wenn für den Geehrten eine Aufgabe anstehe, plane er sofort und packe sie an, lobte der Schultes.
Der Gemeinderat blieb auch nach der Aufgabe seiner Leitungsfunktion mit der Gechinger Wehr verbunden und ist seit Jahren der Leiter der Altersabteilung. Außerdem engagiert sich der Jubilar in der Gäugemeinde in der Seniorenarbeit und bringt sich regelmäßig bei der Gestaltung des Gechinger Weihnachtsmarktes ein.