Von Annette Selter-Gehring

Gechingen. Mit einem abwechslungsreichen Programm unter dem Motto "Wir singen, weil’s Spaß macht" unterhielten die Chöre des Liederkranzes Gechingen ihr Publikum beim Jahreskonzert in der Gemeindehalle. Das bunte musikalische Spektrum reichte vom Dschungelbuch über weinselige Lieder bis hin zu "Heal the World" vom King of Pop Michael Jackson. Höhepunkt des Abends waren Ausschnitte aus dem Musical "Tabaluga", vorgetragen vom Jugendchor "TonÄrtle".

Zum Auftakt präsentierte sich der Kinderchor, der in Kooperation mit der Schlehengäuschule von Rektorin Karin Rittig geleitet wird. Die Jüngsten begeisterten die Zuschauer teilweise kostümiert mit Pippi Langstrumpf und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit". Sie präsentierten sich auf der großen Bühne mit großer Singfreude.

Ebenso beeindruckte die älteste Chorformation des Liederkranzes, der Männerchor, der seit 1840 besteht. Unter Leitung von Hartmut Becker schwelgten sie mit "Bajazzo" und "Das Weinparadies" in nostalgischen Erinnerungen.

Inspiriert vom Auftritt der a-capella Gruppe "Viva Voce", den der Liederkranz im September des Jahres organisiert hatte, präsentierte der Chor "TonArt" unter Leitung von Ludmilla Merkle den Song "Du bist da". Im Anschluss hörten die Gäste "Gabrielas Song" aus dem Film "Wie im Himmel" im Original auf Schwedisch.

Mit Eva Eichelbaum schickte der Liederkranz ein junges Gesangstalent mit einem Solo-Vortrag auf die Bühne. Die 13-Jährige erhielt für ihre Interpretation von "Heal the World" von Michael Jackson begeisterten Beifall. Unterstützt wurde sie von Ludmilla Merkle am Klavier.

Gemeinsam mit dem Liederkranz Dachtel entführten die Sänger von "TonArt" die Zuhörer in die "Ewigkeit" aus dem Musical "Tanz der Vampire". Mit "Schuld war nur der Bosa Nova" entließen die Gäste aus dem Nachbarort die Besucher in die Pause.

Mit "Tabaluga, eine alte Geschichte neu erzählt" stellte der Jugendchor seine vielfältigen Talente unter Beweis. Gemeinsam mit Ludmilla Merkle hatten die zwölf Jugendlichen Songs aus dem Musical von Peter Maffay einstudiert, diese aber in einen aktuellen Kontext gestellt. Dafür zeichneten Laura Gehring und Lea Olschewski verantwortlich.

Der Gemischte Chor beendete den Abend mit einem Reigen bekannter Lieder, darunter den "Gefangenenchor" aus Giuseppe Verdis Oper "Nabucco".