Von Steffi Stocker

Gechingen. Zwei Tage lang stand die Schießanlage der Sportschützen im Zeichen des beliebten Wanderpokal- und Preisschießens für örtliche Vereine. Die Abteilung der Sportfreunde Gechingen (SFG) war zum 46. Mal Ausrichter des Kräftemessens mit dem Luftgewehr, bei dem sich die Reitverein-Damen den Pokal dauerhaft sicherten.

Denn die Titelverteidiger aus dem vergangenen Jahr sicherten sich die von der Gemeinde ausgelobte Trophäe zum dritten Mal. Cordula Hillebrand, Andrea Zoll und Pia Mies aus dem Siegerverein katapultierten sich zudem auf die Liste der besten fünf Schützinnen, die von Annika Schenk aus den Reihen der Fußball-Abteilung der SFG angeführt wird. Deren gemischte Mannschaft verteidigte ebenfalls den Vorjahrestitel, allerdings zum zweiten Mal. Insgesamt beteiligten sich 108 Personen, davon 28 Frauen in drei reinen Damenmannschaften und 15 gemischten Teams an dem zweitägigen Wettbewerb. Bei den männlichen Schützen stand am Ende Martin Zoll vom Reitverein an der Spitze der Bestenliste.

"Wir verzeichnen eine leicht steigende Teilnehmerzahl", sagte Helmut Weber zufrieden. Der Oberschützenmeister berichtete zudem von sehr aufgeschlossenen Reaktionen gegenüber der neuen Anlage. Sie ersetzt, wie berichtet, seit geraumer Zeit die Karten auf den Seilzügen. Soll heißen, die Treffer werden computergesteuert auf einen Bildschirm direkt am einzelnen Schießstand übertragen. "Unsere Investition in die Zukunft zog deshalb auch viel Neugier für technische Errungenschaft nach sich", berichtet Weber von etlichen Gesprächen dazu.

Die Wettbewerbsteilnehmer konnten bereits im Vorfeld trainieren. Zwei Wochen lang stand dafür die Schießanlage in der Gechinger Sporthalle zur Verfügung. "Gerne stellen wir auch übers Jahr unsere Anlage dem einen oder anderen Verein zur Freizeitgestaltung zur Verfügung", sagte Weber im Rahmen der Siegerehrung. Dabei wurde Heiko Böttinger, der für die Feuerwehr startete, mit der Ehrenscheibe für die besten Vereinsvorsitzenden oder Mannschaftsführer ausgezeichnet. "Der Bürgermeister würdigte unsere vereinsübergreifende Veranstaltung, habe sie sich doch als einzige etabliert", sagte Weber.

Während die Schützen an sich keine Starterlaubnis für den Wettbewerb erhielten, konnten sie beim Preisschießen eingreifen. Weber selbst sicherte sich dabei den Sieg, wenngleich die Vorgaben der Preisverleihung dafür geändert wurde und so auch Nichtschützen in den Genuss weiterer Preise kamen.