Gechingen Piloten stehen vor vielen kniffligen Aufgaben
Schwarzwälder-Bote, 12.04.2012 04:30 Uhr
Keine leichte Aufgabe: Mit einem am Hubschrauber befestigten Tennisball musste ein rohes Ei von einem Stab gestoßen werden. Foto: FrommannFoto: Schwarzwälder-Bote
Vin Renate Frommann
Gechingen. Die Spaßwettbewerbe der Modellsportgruppe Gechingen sind beliebt. Modellbauenthusiasten zeigten erneut ihre Flugsteuerungsfähigkeiten mit Hubschraubermodellen auf dem Vereinsfluggelände im Gewann "Birklen".
Keine einzige Fraubei den Aktiven
Teilnehmen konnte am Ostermontag jeder, der mit seinem Heli schweben, Runden sowie Loopings fliegen konnte. Der Spaß am Fliegen ist in Gechingen offenbar Männersache, denn im Verein gibt es keine aktiven Frauen. Die Sportler trotzten dem Regen und dem Wind, der das Modellfliegen erschwerte. Die Wettbewerbe um den Osterpokal, ein Ei aus Plexiglas mit einem auf der Vorderseite mittig aufgesetzten Heckrotor, begannen jedoch pünktlich. In drei Durchgängen mussten die Helicopter, immer mit rohen Eiern bestückt, die nicht herunterfallen durften, Achter fliegen, mit einem am Hubschrauber befestigten Tennisball ein rohes Ei von einem Stab stoßen und Loopings drehen. Die Flüge begannen mit dem Aufnehmen der zerbrechlichen Fracht vom Boden mit dem Löffel. Dafür standen 180 rohe Eier zur Verfügung.
Die Einnahmen aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen Grillwürsten und Getränken kommen auch dieses Mal der Jugendarbeit zugute. In der vereinseigenen Werkstatt im ehemaligen Jugendhaus geben ehrenamtlich erfahrene Modellbauer und -flieger dem Nachwuchs ihre Erfahrungen weiter. Die Jüngsten treffen sich jeden Donnerstag, um zu bauen und zu tüfteln oder um die Theorie über das Fliegen zu erlernen. Mit einem so genannten Lehrer-/Schüler-System sind die Erstflüge der Modelle sicher, denn der Lehrer kann über eine zweite Fernsteuerung eingreifen.
Den Oster-Pokal gewann Markus Fiehn aus Baden-Baden. Für den zweiten (Daniel Rau aus Altdorf) und dritten Platz (Uwe Caspart aus Stuttgart) gab es eine Urkunde.


