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Gechingen Manöver am strahlend blauen Himmel

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Kultstatus hat das mehr als 40 Jahre alte Modell eines amerikanischen Prototypen für ein Überschallflugzeug, das nur beim Neujahrsfliegen der Modellsportgruppe Gechingen zum Einsatz kommt: Vereinsvorsitzender Jörg Oswald, Mitglied Harald Pflüger und Vizevorstand Ralf Kindervater (von links). Foto: Selter-Gehring Foto: Schwarzwälder-Bote

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Gechingen. Das traditionelle Neujahrsfliegen der Modellsportgruppe Gechingen ist ein beliebter Treffpunkt für alle Vereinsmitglieder. In diesem Jahr trafen sich die Modellflieger bei strahlendem Sonnenschein auf dem Fluggelände "Im Birkle". Sie ließen ihre Modelle in den tiefblauen Himmel aufsteigen und tauschten sich bei Glühwein, der im Kessel auf dem offenen Feuer erwärmt wurde, über technische Details aus.

Wetterbedingungen jedes Mal anders

Von 30 Zentimeter Neuschnee bis 20 Grad Wärme hatten die Modellflieger schon die unterschiedlichsten Wetterbedingungen beim Neujahrsfliegen, so der zweite Vorsitzende des Vereins Ralf Kindervater. Er genoss den Tag gemeinsam mit rund 40 weiteren Modellsportbegeisterten auf dem Fluggelände: "Wenn alle anderen noch ausschlafen, sind wir schon draußen." Hubschrauber, kleine Drohnen, Nachbauten, Kunstflugmodelle, Segler, Senkrechtstarter und andere ferngesteuerte Modelle stiegen am Neujahrstag in die Luft. "Die meisten Modelle können heute dank leistungsstarker Batterien mit Elektromotoren betrieben werden", so Kindervater.

Die Faszination des Hobbys liegt neben dem ferngesteuerten Fliegen im Basteln und Tüfteln. Den Umgang mit der Technik und den Materialien, die beim Modellflug eine wichtige Rolle spielen, aber auch die strengen Regeln, die für das Modellfliegen gelten, vermitteln die Gechinger Modellflieger dem Nachwuchs in einer eigenen Jugendgruppe. Diese trifft sich regelmäßig im Modellsportheim und war natürlich auch beim Neujahrsfliegen mit von der Partie.

Für das Fluggelände "Im Birkle" hat der Verein eine Aufstiegsgenehmigung und dafür in den vergangenen Jahren unter anderem in einen Schutzzaun investiert. Geflogen werden darf nur, wenn ein Flugleiter vor Ort ist, der den Betrieb im Auge behält, und jedes Mitglied braucht eine eigene Haftpflichtversicherung für sein Hobby.

Zu den Höhepunkten des Neujahrsfliegens zählte traditionell der Aufstieg des 44 Jahre alten Modells eines amerikanischen Experimentierflugzeugs. Der Nachbau eines Prototyps der Nasa, der als Vorläufer der legendären Concorde bereits an die typische Form des Überschallflugzeugs erinnert, gehört Vereinsmitglied Harald Pflüger. "Dieses Modell fliegt nur einmal im Jahr, nämlich am 1. Januar", erklärte Vereinsvizevorsitzender Ralf Kindervater.

Markierungen auf den Flügeln zeugen von den jährlichen Starts und Landungen, die in der Modellsportgruppe in Gechingen geradezu Kultstatus haben. Und auch, wenn es in diesem Jahr zu einer kleinen Bruchlandung kam, müssen sich die Modellflieger keine Sorgen um den Fortbestand der lieb gewonnen Tradition machen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Jörg Oswald reparierte Harald Pflüger das Modell flugs im Vereinsheim und startete einen zweiten Versuch.

 
 

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