Von Annette Selter-Gehring

Gechingen. An mehr als 40 Ständen konnten die Besucher des neunten Gechinger Weihnachtsmarktes kleine Geschenke, weihnachtliche Dekorationen und kulinarische Köstlichkeiten entdecken. Schnee, Kälte und der Duft nach gebrannten Mandeln sowie heißen Getränken mit weihnachtlichen Gewürzen sorgten für die richtige Stimmung.

Auf der Bühne in der Hauptstraße eröffneten Bürgermeister Jens Häußler und der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde den Markt, an dem sich Vereine, Gruppen, Kindergärten, die Schlehengäuschule, verschiedene Schulklassen weiterführender Schulen, die Kirchengemeinde und zahlreiche private sowie gewerbliche Anbieter beteiligten. Selbst Gebasteltes und Gebackenes, kunstvolle Stoff- und Strickarbeiten, Holzobjekte, feine Pralinen, Produkte aus regionalem Anbau und vieles mehr verlockte die vielen Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung. Aktionen wie die Vorführungen eines Drechslers oder Ponyreiten für die kleinen Marktbesucher boten eine willkommene Abwechslung.

In einem Gehege wartete ein Mutterschaf mit zwei Lämmern auf Streicheleinheiten. Wer nicht nur schauen und kaufen wollte, der konnte selbst aktiv werden und beispielsweise Stockbrot oder Bratäpfel am offenen Feuer zubereiten.

Bekannt ist der Gechinger Weihnachtsmarkt für sein vielfältiges Rahmenprogramm. Auf der Bühne im Zentrum der Veranstaltung waren Beiträge der Kindergartenkinder, des Schul- und Jugendchors und die Jugendkapelle des Musikvereins zu hören. Schwäbische Geschichten und Gedichte gab Gerhard Mörk zum Besten, und auch der Nikolaus fehlte nicht.

In drei ausverkauften Vorstellungen begeisterten die Erzieherinnen des Kindergartens Wolfswiesen im Gemeindehaus ihre Zuschauer mit dem Märchen "Jakob Bär feiert Weihnachten". Einen nachdenklichen Gegenpol zum Markttreiben fanden die Weihnachtsmarktbesucher in der Martinskirche. Hier hatte die evangelische Kirchengemeinde unter dem Motto "Musik-Wort-Stille" zu Gebeten, Liedern und besinnlichen Texten eingeladen.