Fußball Schweres Kreisderby für Haiterbach

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In einer umkämpften Begegnung landete der VfL Nagold II (weiße Trikots) zum Saisonstart einen 2:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Haiterbach. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Schaffen die Bezirksliga-Fußballer des TSV Haiterbach in ihrem letzten Spiel vor der Winterpause ausgerechnet im Derby gegen den VfL Nagold II den zweiten Saisonsieg?

TSV Haiterbach – VfL Nagold II. Zwar wird in diesen 90 Minuten weder der Klassenerhalt noch der Abstieg besiegelt, doch richtungweisend ist dieses Derby allemal. Gewinnt der TSV Haiterbach, dann wäre der Aufsteiger zumindest wieder dran am Relegationsplatz. Sollten die Gäste den Dreier einfahren, hätten die Nagolder zumindest mal ein kleines Polster nach hinten. Woran es bei den Nagoldern krankt, zeigte das 2:2 bei den Böblinger Fortunen. "Wir fangen erst an Fußball zu spielen, wenn wir eigentlich schon aussichtslos hinten liegen", so VfL-Coach Gerd Teufel. Dabei weiß er genau, dass es seine Mannschaft viel besser kann. "Wir kriegen es einfach nicht auf die Reihe, von Beginn an so zu spielen, wie es sein sollte.

Die Lizenz zum Siegen geht uns gerade ab." Und das ausgerechnet vor dem Gang nach Haiterbach. "Das wird ein schweres Kreisderby für uns. Man kennt sich, nachdem wir in dieser Saison schon zweimal gegeneinander gespielt haben." Das Punktspiel ging an die Nagolder, während sich der TSV Haiterbach im Bezirkspokal schadlos hielt. "Auch wenn Haiterbach Revanche möchte, wir wollen uns da unten absetzen", sagt Gerd Teufel. Wie? "Indem wir die Haiterbacher Offensive an die Kette legen und wir so spielen, wie nach dem Rückstand in Böblingen. Und wenn es uns dann auch noch gelingt, dass wir nicht wie im Pokal träumen, dann könnte es etwas werden." Für die Einheimischen ist die Ausgangslage klar. Alles andere als ein Dreier zählt eigentlich nicht, denn das rettende Ufer ist bereits acht Punkte weg. Für die Haiterbacher ist es die letzte Gelegenheit im Kalenderjahr 2016 zu Punkten zu kommen, denn eine Woche später ist die Mannschaft von Spielertrainer Marcel Schuon spielfrei.

VfL Herrenberg – TSV Schönaich. Offenbar hat der Abgang etlicher Stammspieler bei den Schönaichern doch deutlichere Spuren hinterlassen. Mittlerweile beträgt der Rückstand zur Tabellenspitze satte zwölf Zähler. Logische Konsequenz, der eigentlich angestrebte Aufstieg in die Landesliga kann erst einmal zu den Akten gelegt werden. Von solchen Sorgen können die Herrenberger nur träumen, denn der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt aktuell lediglich sechs Zähler. Und gegen den Abstieg zu kämpfen, das kann nicht der Anspruch der Herrenberger sein. Das Hinspiel hatten die Schönaicher mit 1:0 Toren für sich entschieden.

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