Furtwangen Prioritäten für die Zukunft gesetzt

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Das Projekt "Furtwangen der Zukunft" lebt von Diskussion und Aktion, die Stadtoffensive soll weitergehen. Die Beteiligten setzen Schwerpunkte und suchen nach Ideen, die zügig und ohne immense Kosten umsetzbar sind. Foto: Frank-Gauckler Foto: Schwarzwälder-Bote

Bescheidenes Interesse fand die Vorstellung der Ideen für "Furtwangen der Zukunft" der studentischen Projektgruppe.  

Furtwangen. 15 Interessierte diskutierten die Ergebnisse und setzten weitere Prioritäten. Als durchaus machbar erscheint die Umgestaltung des Stadtgartens mit Biergarten und Öffnung des Bregufers.

Umfassend stellte die vierköpfige Projektgruppe die Ergebnisse der Marktplatz-Aktion und der immerhin 475 abgegebenen Fragebögen vor. 1500 Einzelaussagen zu Stadtentwicklung, Geschäfte, Gastronomie und Freizeit fasste die Projektgruppe thematisch zusammen: mehr gastronomische Vielfalt und weniger Döner-Läden, mehr Bars und Disco, Fläche für Events sind gewünscht.

Groß ist das Interesse an Public Viewing, die alte Post als Mehrgenerationenhaus und die Verschönerung des Stadtparks. Bemängelt wurden marode Gebäude bei fehlendem Wohnraum für alle. Gewünscht ist ein Café am Rathaus, mehr Modegeschäfte und bessere Busanbindungen. Vor allem Senioren schätzen den Bürgerbus sehr. Im Freizeitbereich wünschen sich viele mehr Sport- und Spielplätze, Minigolf und Kletterhalle. Ohne Blick aufs Geld sollte die Phantasie angeregt werden.

In der Diskussion wurde drauf hingewiesen, dass es viele Angebote schon mal gab. Bei den Einkaufsmöglichkeiten stechen die Supermärkte heraus, beim Einzelhandel fehle es teils an Qualität. "Es wird schon lange und viel geredet und nichts umgesetzt, das frustriere die Leute", so Odin Jäger. Viele Ideen scheitern am Geld, warf Gemeinderat Heinz Guhl ein, Diskussionen und Beschlüsse im Gemeinderat sind zu hinterfragen.

Die bisherigen Ergebnisse sollen dem Gemeinderat vorgestellt werden. Mittels Klebepunkten setzten die Anwesenden weitere Prioritäten. Die Umgestaltung des Stadtgartens mit Biergarten und Öffnung des Bregufers wie auch das Public Viewing erschien den Anwesenden durchaus machbar. Der Kreisverkehr beim REWE-Supermarkt könnte auch mit weniger Geld verschönert werden, so Schulten. Er wies noch auf die öffentliche Wahrnehmung Furtwangens hin, die ein unscharfes Profil abgebe. Furtwangen werbe mit "Stadt an der Quelle", doch erwähnten die Bürger zuallererst Bildung, Industrie, Supermärkte und erst dann Natur. Man sollte sich beim Stadtmarketing auf Stärken besinnen, gab er zu bedenken.

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