Furtwangen Linacher liegen im Funkschatten

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Die Linacher Feuerwehr ist mit dem Verlauf des vergangenen Jahres zufrieden. Foto: Trenkle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andres Trenkle

Furtwangen-Linach. Auf ein gelungenes Jubiläumsjahr konnte die Feuerwehr Linach zurückblicken. Neben den normalen feuerwehrtechnischen Arbeiten war vor allem das Jubiläumsfest im November das herausragendste Ereignis. Abteilungskommandant Reinhard Dotter dankte allen Kameraden, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Gesamtkommandant Manfred Hoch meinte hierzu voll des Lobes: "So etwas hab ich noch nicht erlebt". Hier vor allem in Bezug, einen Jubiläumsakt so unterhaltsam zu gestalten. Dem schloss sich Bürgermeister Josef Herdner in an.

Probleme bereitet der Linacher Wehr die Funkqualität der Alarmempfänger. So sind in Linach immer wieder Defizite zu verspüren. Abhilfe soll hier ein neuer Sendemast beim Gemeindehaus in Linach schaffen. Unzufrieden äußerte sich hierzu Ortsvorsteher Arno Ruf. So sei im vergangenen Jahr bei der Planung fast nichts passiert. Einzig hätte es Vermessungsarbeiten gegeben. Manfred Hoch will in diesem Zusammenhang nochmals mit dem Landratsamt sprechen. Dass die momentane Situation nicht optimal ist, zeigte sich bei der Nachalarmierung von Atemschutzträgern beim Brand des Sägewerks in Urach. So musste zusätzlich noch über Telefon und Whats­App kommuniziert werden.

Reinhard Dotter zeigte sich erfreut darüber, dass dann von neun Atemschutzträgern acht im Einsatz waren, der neunte ist momentan in Freiburg.

Eine neue Erfahrung war für die Wehr im vergangenen Jahr die Begleitung eines Schwertransports zur Sicherung des Verkehrs. Ein sieben Meter breiter Kälberstall wurde über zwei Kilometer durch das Linachtal transportiert. Auf der Straße war nicht ein Auto. Aber 20 Meter vor dem Zielort konnte nur durch Anlupfen des Anhängers die nebenstehende Garage passiert werden. Mit der Abteilung Stadt wurde im Juni eine Probe im Linacher Steinbruch abgehalten. Eine Gemeinschaftsprobe gab es im Oktober mit der Jugendwehr und eine Woche später eine Herbstprobe beim Altenvogtshof. Aktiv war die Wehr in Punkto Geselligkeit, zum Beispiel bei der Schrottsammlung sowie der Bewirtung beim Mühlentag und Kulturwoche. Um der Höhenangst entgegenzuwirken, führte die Fun-Probe im August nach Triberg zum Hochseilgarten.

Einen Verlust in der Kasse musste Ulrich Straub vermelden. Ihm bescheinigten Armin Dorer und Christoph Müller eine gute Kassenführung. Im Gesamtausschuss wird künftig Urs Braun die Linacher Interessen vertreten. Stellvertreter ist sein Bruder Stefan. Patrick Rombach und Florian Straub wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Den Grundlehrgang absolvierte im vergangenen Jahr Michael Braindel.

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