Furtwangen - Das Regenwetter hat am Samstag und Sonntag das Geschehen auf dem siebten Christkindlmarkt stark beeinträchtigt.Organisator Werner Dold möchte sich daher für die Zukunft Gedanken über Alternativen machen.

Am Freitag herrschte die meiste Zeit über reger Betrieb, erst in den Abendstunden wurde das Wetter dann schlechter und damit nahm der Besuch des Marktes auch ab. Zum Auftakt konnten die Händler noch durchweg zufrieden sein. Am Samstag dagegen lief es nur bis in die Mittagsstunden hinein gut.

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Gerade vom zeitgleich stattfindenden Wochenmarkt habe man profitiert, meinte Jürgen Reis. Viele Käufer nutzen den gewohnten Besuch auch für einen Rundgang über den Christkindlmarkt. Auch am Nachmittag lief es noch einmal recht gut an, bis gegen 15 Uhr der Dauerregen einsetzte.

Die kurzen Regenpausen reichten aber nicht für einen insgesamt zufrieden stellenden Marktverlauf zu sorgen. Allerdings habe man, so Gerhard Herth von der gleichnamigen Parfümerie, deutlich feststellen können: Wenn der Regen auch nur kurz nachließ, setzte sofort wieder der Besuch auf dem Markt ein.

Vom regen Betrieb am Samstagvormittag profitierten vor allem die Anbieter von Geschenkartikeln und die Imbiss-Stände. Für den Glühwein war allerdings der Samstagvormittag noch nicht die richtige Zeit. Entsprechend der Witterung waren aber die meisten Händler dann doch noch mit der Nachfrage zufrieden. Viele, wie etwa der der Bregtalbad-Verein, konnten auf einen treuen Stammkunden vertrauen.

Ähnlich auch der Tee-Laden Hexenkessel: Viele seiner Kunden hatten schon auf den Stand gewartet, um sich wieder mit verschiedenen Tee-Sorten eindecken zu können, da hielt sie auch das Regenwetter nicht ab. Oder sie hatten gar im Vorfeld bereits bestimmte Mischungen bestellt, die sie nur noch abzuholen brauchten.

Allerdings lud das Wetter auch nicht zum Verweilen ein. Für den Sonntag hatte Werner Dold auf etwas besseres Wetter gehofft, doch auch die Prognosen am Sonntagmorgen waren nicht gerade viel versprechend. Man könne vieles planen und vorbereiten, doch auf das Wetter habe man keinen Einfluss. Auf keinen Fall wollen die Händler aber bei entsprechender Wetterlage beispielsweise in die Festhalle ausweichen, stellte Dold klar. "Ein Weihnachtsmarkt muss im Freien stattfinden." Eine Möglichkeit, die nun geprüft werden soll, kündigt Werner Dold an, sei eine zeltartige Überdachung des Platzes, wie sie in Gutach praktiziert werde.

Die eindeutige Bilanz dieses siebten Christkindlmarkts: Der Markt war wieder gelungen, gut vorbereitet und vielseitig. Wenn nur das Wetter mitgespielt hätte...