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Furtwangen Blick auf virtuelle Welt

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Spannend war das Eyetracking, die Aufzeichnung der Blickrichtung beim Betrachten einer Homepage. Foto: Heimpel Foto: Schwarzwälder-Bote

Furtwangen (sh). Bei der Fakultät Product Engineering/Wirtschaftsingenieurwesen lernten die Teilnehmer der Kinderuni von Dekan Robert Schäflein-Armbruster zwei wichtige Bereiche kennen.Etwa das Usability-Labor. Usability bedeutet Brauchbarkeit, hier erfahren die angehenden Wirtschaftsingenieure, wie sie Produkte oder auch Betriebsanleitungen für den Nutzer brauchbar machen können. Schäflein-Armbruster zeigte den Kindern, wie unbrauchbar manche Betriebsanleitung ist, was diese aus eigener Erfahrung bestätigen konnten. Ein anderer Aspekt: Hat eine Gebrauchsanleitung für eine Kaffeemaschine vielleicht 20 Seiten, so wächst der Umfang für komplexere Maschinen enorm.

Als Beispiel nannte der Professor einen Airbus A320: Alle Anleitungen und Handbücher für das Flugzeug ergäben ausgedruckt ein Gewicht von etwa 70 Tonnen, könnten also von dem Flugzeug selbst nicht mehr transportiert werden.

Ein weiterer wichtiger Bereich für Wirtschaftsingenieure ist die Sicherheit. Den Leichtsinn vieler Arbeiter demonstrierte Schäflein-Armbruster anhand haarsträubender Bilder. Anschließend entwarfen die jungen Studenten selbst einen einfachen, leicht verständlichen Sicherheitshinweis für die Benutzung eines Föhns im Badezimmer.

Wenn man die Brauchbarkeit von Geräten oder auch Internet-Seiten überprüfen möchte, werden Probanden benötigt. Hier kam das Eyetracking-Labor zum Einsatz. Beim Eyetracking (Augen-Verfolgung) wird aufgezeichnet, wohin sich der Blick des "Versuchskaninchens" beim Betrachten einer Homepage wendet und wie lange er darauf verweilt.

Daran kann man genau erkennen, wie viele Blicke und wie viel Zeit nötig sind, bis der Proband die gewünschte Information auf der Seite gefunden hat. Mit dieser Methode untersuchten die Junior-Studenten dann selbst die Homepage der Kinderuni.

Auch die Auswertung, die eventuell zu Veränderungen einer Seite führt, wurde hier demonstriert.

Im zweiten Teil ging es um die "Virtual reality", also um eine von Computern erzeugte künstliche Wirklichkeit. Hier konnten die Kinder mit einer Spezialbrille in Wirklichkeit gar nicht vorhandene Gegenstände räumlich sehen, bewegen und sogar bearbeiten.

Das Besondere dabei war ein von der Hochschule selbst entwickeltes System, wodurch man für die künstliche Wirklichkeit nicht mehr riesige, teure Spezialcomputer benötigt, sondern eine gängige Spielkonsole. Es konnten auch 3D-Filme über einen iPod betrachtet oder selbst eine 3D-Brille hergestellt werden.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Furtwangen

Jürgen Liebau

Fax: 07723 4522

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