
Von Horst Hettich
Furtwangen-Schönenbach. Umrahmt von Musik zum Auftakt und zum Schluss der Mitgliederversammlung im Gasthaus Löwen erhielt man einen guten Eindruck von der musikalischen Vielfalt, die der Musikverein Schönenbach unter dem neuen Dirigenten Michael Böhm unter Beweis stellen kann.
Die Anzahl von aktuell 52 aktiven Musikern und 15 Zöglingen in der Ausbildung ist ein Beweis für die Attraktivität des Musikvereins.
So harmonisch wie die Klänge der Musik stellte sich dann auch der Verlauf der gesamten Versammlung dar. Vorsitzender Alex Kemmerle konnte erstmals auch Bürgermeister Herdner begrüßen.
Nach dem Wechsel des 2. Vorsitzenden im Vorjahr gab es in diesem Jahr einen Wechsel auf dem Posten der Schriftführerin. Nach 21 Jahren wurde Anja Siedle vom Vorsitzenden mit einem großen Dank, einem Blumenstrauß und einem Präsent aus diesem Amt verabschiedet. Als Nachfolgerin wurde Svenja Pahling einstimmig gewählt. Auch der Vorsitzende Alexander Kemmerle und Kassier Andreas Weißer wurden von den 60 Stimmberechtigten in geheimer Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Da auch alle anderen Vereinsmitarbeiter wiedergewählt wurden, gingen die Neuwahlen zügig über die Bühne. Von einem harmonischen Jahr mit vielen Aktivitäten konnte auch Protokollführerin Andrea Dorer berichten. Neben dem Start ins neue Jahr mit einem neuen Dirigenten standen unter anderem zahlreiche Auftritte, das Raumschaftskonzert oder Spausik-Fest im Mittelpunkt.
Dass die Betätigung im wirtschaftlichen Bereich sehr wichtig ist, zeigte der Kassenbericht des Kassiers Andreas Weißer. So konnte er über ein dickes Plus in der Kasse berichten. Damit konnte das Minus vom Vorjahr wieder ausgeglichen werden.
Ein großes Lob konnte Alexander Kemmerle an Dirigent Michael Böhm aussprechen. Dieser verwies auf die sehr gute Zusammenarbeit mit einen Proben- und Antrittsbesuch von über 80 Prozent. Gleichzeitig bedankt er sich, dass er von der Schönenbacher Bevölkerung so herzlich aufgenommen wurde.
Auch Bürgermeister Josef Herdner dankte dem Musikverein für seine Arbeit im kulturellen Bereich, insbesondere im Namen der Stadt für die Teilnahme an der Kulturwoche und die Bewirtung beim Bike-Marathon. Das Schlusswort hatte Pater Franz Hettel, der ein großer Freund der Blasmusik ist und in einer Anekdote von seiner "Karriere" am Tenor-Horn während seiner Studienzeit berichtete.