
Furtwangen (sh). Eine wichtige Stütze für die Jugendmusikschule ist deren Freundeskreis. Zum einen erwirtschaftet er Gelder und verwaltet Spenden zu Gunsten der Jugendmusikschule, zum anderen ist er bei verschiedenen Veranstaltungen auch mit der Bewirtung aktiv.
Vorsitzende Judith Reidelbach berichtete in diesem Zusammenhang in der Hauptversammlung des Vereins über verschiedene Aktivitäten im vergangenen Jahr.
So konnte man eine größere Spende für Musikinstrumente der Firma BKS Ketterer in Empfang nehmen. Und nicht zuletzt übernahm der Verein bei verschiedenen Veranstaltungen die Bewirtung, beispielsweise auch beim Auftritt der Jugendmusikschule bei der Furtwanger Kulturwoche.
Das traditionelle Sommerkonzert musste wegen aktueller Fußballübertragungen ausfallen. Der Mitgliederstand des Vereins ist in etwa gleich geblieben und liegt bei 58 Mitgliedern. Besonders positiv sei, so Judith Reidelbach, die gute Kommunikation zwischen der Musikschule und dem Verein.
Bernd Rimbrecht, Leiter der Jugendmusikschule, zeigte sich zufrieden über das Wirken des Freundeskreises. Gerade auch der Kontostand weise eine erfreuliche Höhe auf.
Selbst bei kleinen Aktionen wie der Bewirtung bei der Kulturwoche bleibe immer etwas zu Gunsten der Musikschule hängen.
Bei den Neuwahlen wurde der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt: Erste Vorsitzende Judith Reidelbach, zweiter Vorsitzender Thomas Biehler, Kassiererin Marika Biehler und Schriftführerin Angela Klein.
Im Ausblick auf das laufende Jahr kündigte Judith Reidelbach an, dass am 4. Juni das 40-jährige Bestehen der Jugendmusikschule mit einem Konzert gefeiert wird.
Auch hier wird der Freundeskreis wieder die Bewirtung übernehmen. Bei der zweiten Furtwanger Kulturwoche im Juli wird sich die Jugendmusikschule ebenfalls beteiligen wie im Vorjahr am Freitag mit den Soul Shakern.
Außerdem wird die Kulturwoche in diesem Jahr bis zum Sonntag verlängert. An diesem Sonntagnachmittag werden dann verschiedene Schüler der Jugendmusikschule auftreten, gleichzeitig veranstaltet der Einzelhandel einen Einkaufssonntag.
Bernd Rimbrecht regte an, dass man die Mitgliederwerbung verstärken sollte. Ganz gezielt sollte man die Eltern der Kinder ansprechen, die in der Anne-Frank-Schule oder am Otto-Hahn-Gymnasium die Bläserklassen besuchen und hier zu einem äußerst günstigen Preis Musikunterricht und sogar ein Leihinstrument erhalten.
Aktuell seien es etwa 50 Kinder in den beiden Schulen. Für die meisten muss die Jugendmusikschule das Instrument stellen. Die Instrumente müsse man zum größten Teil mit Spenden finanzieren (Gesamtkosten etwa 40 000 Euro), also ganz gezielt "erbetteln". Es wäre ein kleines positives Zeichen der Anerkennung, wenn diese Familien in den Freundeskreis eintreten würden.