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Freudenstadt Von Gutenberg bis Offsettdruck

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Ein Gruppe junger Lehrer des Seminars für Didaktik und Lehrerausbildung besuchte die Alpirsbacher Offizin. Foto: Schweizer Foto: Schwarzwälder-Bote

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Freudenstadt. Dieser Tage war eine Gruppe junger Lehrer vom Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freudenstadt unter Leitung ihres Pädagogikausbilders Hubert Schweizer zu Gast in der Alpirsbacher Offizin – der historischen Druckerei.

Hermann Kilgus führte die Gäste in die Geschichte des Buchdrucks ein. Dabei begann er bei Gutenbergs Erfindungen und Neuerungen um den Buchdruck. Die Besucher durften an der Kniehebelpresse aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts selbst drucken und den "Bengel"ziehen, sahen, wie Gutenberg die beweglichen Lettern mit dem Handgießinstrument goss und hörten, wie es dem genialen Gutenberg in seinem Leben erging.

Die weitere Entwicklung wurde an verschiedenen Maschinen gezeigt und erprobt, am Boston-Tiegel und der Schnellpresse. Hier konnten die Gäste mit dem Winkelhaken ihre Namen setzen, ihn in einen vorbereiteten Druckstock einbauen und sich eine Urkunde selbst drucken.

Den gewaltigen Fortschritt des Buchdrucks wurde mit der Erfindung des großen Otmar Mergentaler um 1885 deutlich: die Setzmaschine. Die Offizin verfügt über eine Linotype aus dem Jahre 1912. Ein Besucher durfte selbst in die Tasten greifen und eine Zeile gießen, natürlich unter strenger Aufsicht. Am Beispiel des bekannten "Heidelberger Tiegels", der bis zu 4000 Blatt pro Stunde bedrucken konnte, wurde die Geschwindigkeit des Buchdrucks deutlich – bis er in den 70er-Jahren vom Offsetdruck abgelöst wurde. Die Lehrer lernten am Beispiel der Alpirsbacher Offizin exemplarisch die Erschließung eines außerschulischen Lernorts für ihre Schüler.

 
 

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