Freudenstadt - Vieles ist neu am Freudenstädter Weihnachtsmarkt-Konzept, doch eine Angst bleibt seit 29 Jahren dieselbe: Hoffentlich regnet es nicht.Sie haben sich viel vorgenommen, die WeihnachtsmarktMacher Claudia John, Johannes Ruoss (beide Handels- und Gewerbeverein (HGV)), Claus-Dieter Wetzel (Café Pause) und Tourismusdirektor Michael Krause. Vieles Neues haben sie sich überlegt, von dem sie hoffen, dass es vom Weihnachtsmarkt-Publikum angenommen wird.

Doch zunächst zum gewohnten Programm: Der Weihnachtsmarkt wird am Freitag, 7. Dezember, um 18 Uhr eröffnet. Wie im vergangenen Jahr bieten rund 100 weihnachtlich geschmückte Hütten und Buden Gelegenheit zum Weihnachtseinkauf und Schmausen. Der obere Marktplatz ist festlich erleuchtet und der verführerische Duft von Bratäpfeln, Glühwein und gegrillter Bratwurst schweift einem um die Nase. Musikkapellen, Kinderchöre und natürlich die Turmbläser werden auch musikalisch während des zehn Tage dauernden Markts Weihnachtsstimmung verbreiten. Am 15. Dezember wird dann auch wieder der Coca Cola-Weihnachtstruck erwartet.

So weit, so gut – nach den zehn Tagen geht der Weihnachtsmarkt dann aber in einer abgespeckten Version bis 23. Dezember weiter. "Nach einem kurzen Umbau gehen wir in die zweite Phase", erklärt der Vorsitzende des HGV, Johannes Ruoss, dann aber unter dem Titel Weihnachtsdörfle und mit Claus-Dieter Wetzel als Veranstalter. Vom 20 bis 23. Dezember werden dann noch rund 26 Hütten auf dem Marktplatz Weihnachtssimmung verbreiten. Möglich wurde die zweite Runde, weil zum einen das Beleuchtungskonzept geändert wurde; statt den Wegen zwischen den Hütten werden nun die Hütten beleuchtet. Zum anderen sei ein Markt unmittelbar vor Weihnachten auch für den Tourismus förderlich, ist sich Krause sicher.

Neu ist auch der 8 mal 15 Meter große Segway-Parcours, der an den Wochenenden Besucher auf den Marktplatz locken soll. Hier hat Krause auch schon weitere Pläne im Kopf. Zum Beispiel eine Tour mit den Zweirädern durch Freudenstadt und die Umgebung.

Zurück zum Markt: Nachdem dieser im vergangenen Jahr "eine Katastrophe" war, so John, wünschen sich die Organisatoren diesmal einen gelungenen Verlauf und vor allem gutes Wetter. Wie das aussehen muss, fasst Wetzel zusammen: "kalt, trocken, ein bisschen Schnee". Das soll die Kundschaft auf den Markt locken. Schließlich gibt es bei der Tombola auch tolle Preise zu gewinnen. Einer steht bereits prominent platziert vor dem Café Pause: der knallrote VW up ist in diesem Jahr der Hauptpreis. Der zweite Preis – ein Pedelec – hat auch einen Motor, wenngleich schwächer und der dritte Preis – ein Reisegutschein in Höhe von 500 Euro – bringt einen ans gewünschte Urlaubsziel. Zudem werden jeden Abend Einkaufsgutscheine verlost. Übrigens: Lose für die Tombola gibt es bereits bei Spielwaren Wagner und im Café Pause, während des Markts an der Loshütte.

Der Weihnachtsmarkt ist montags bis donnerstags von 12 bis 20 Uhr, freitags bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet.