(wö). In der Bezirksliga treffen um 19 Uhr der TTC Birkenfeld (4:6) und die TTG Unterreichenbach/Dennjächt (9:3) aufeinander.

Geht es nach dem Tabellenstand, fällt den Gästen die Favoritenrolle für dieses Match zu. Während bei den Enztälern lediglich Giovanni Giorgini (6:1) eine positive Zwischenbilanz vorweisen kann, sind es bei der TTG mit Robin Kaiser (8:2), Alfonso Di Naro (6:3), Benjamin Klaus (6:2) und Markus Baumann (4:1) vier Akteure.Beide Mannschaften hatten aber am letzten Wochenende ernüchternde Erlebnisse: Die Unterreichenbacher zogen gegen Tabellenführer Herrenberg II nach einer 6:1-Führung mit 7:9 den kürzeren, die Birkenfelder unterlagen bei Gärtringen II mit 3:9. Sie tun gewiss gut daran, wenn sie ihr Hauptaugenmerk auf die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte richten.

Mit Siegen gegen die zweiten Mannschaften des TTC Ottenbronn (8:4) und des TTC Birkenfeld (8:6) will der SV Glatten morgen die Tabellenführung in der Bezirksklasse übernehmen. Bei ihrem letzten Auftritt in Nagold konnten die Glattener allerdings nur bedingt überzeugen. Beim 9:5 gingen zwei Doppel weg, zudem zogen Erkan Kiris zweimal und Roland Hamm in ihren Einzeln den kürzeren. Die Ottenbronner traten beim 9:1 gegen Grüntal nach der Rückkehr von Dominik Gäckle erstmals mit ihrer Stammaufstellung an. Sie sind nun für die favorisierten Glattener ein echter Prüfstein, denn mit Achim Kappler (11:1), Sascha Reutter (7:4) und Holger Henne (7:2) stehen drei Spieler mit deutlich positiven Zwischenbilanzen da. Die Birkenfelder erreichten in Schömberg ein 8:8, obwohl sie mit zweifachem Ersatz auflaufen mussten. Maßgeblich beteiligt waren daran die Ersatzspieler Pascal Schumacher und Max Hörndl, die beim Stand von 5:8 noch einmal den Anschluss herstellten.

Bereits um 16 Uhr erwarten die Sportfreunde Salzstetten (9:5) Neuling TUS Bad Rippoldsau (2:12). Alles andere als zwei Punkte für die Salzstetter ist nach den bisherigen Ergebnissen beider Teams kaum vorstellbar. Die Gastgeber müssen im übrigen auch für die Rückrunde ohne ihren nominellen Spitzenspieler André Hase planen. Der ist auf seinem Fußmarsch nach Indien mittlerweile in Istanbul angelangt und weiß noch nicht, wie er durch das Kriegsgebiet im Nahen Osten kommen soll.