Von Kurt Fischer

Mit guten und harten Aufschlägen und einem vielfach erfolgreichen Block hat die Freudenstädter Erste Volleyballmannschaft des TSV dem Renninger SC auch in eigener Halle keine Chance auf einen Heimsieg gelassen.

Das Team von Alexander Heinrich musste zwar mit einigen Spielerausfällen zurechtkommen – berufs- und verletzungsbedingt fehlten die Angreifer Florian Ackermann, Daniel Faisst, Felix Pälchen und David Straub sowie auch Passgeber Eduard Schulz – aber mit einer guten Mannschaftsleistung hielt das TSV-Team den Aufsteiger aus Renningen jederzeit in Schach. Die erfahrenen Stammspieler unterstützten vorbildhaft die Nachwuchskräfte aus der eigenen Jugend und ließen den Renninger SC nur selten zu einem effektiven Spielaufbau kommen.

Beim B-Klassenaufsteiger Renningen passte die Mischung aus älteren erfahrenen und ganz jungen Nachwuchskräften dagegen nicht zusammen und die Trainerschelte trug ein Übriges dazu bei, dass die Freudenstädter locker und konzentriert zu einem hohen Matcherfolg (25:18, 25:15, 25:11) kamen. In dieser Verfassung werden es die Renninger schwer haben, den Klassenerhalt in der höheren Liga zu sichern.

Das TSV-Team ist damit weiterhin mit 10:2-Punkten hinter dem VfL Sindelfingen mit 12:2-Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Eine wesentlich schwerere Aufgabe wartet auf die TSV-Erste, wenn am 15. Dezember die Mannschaften von Hardt und Baiersbronn in der David-Fahrner-Halle antreten. Da muss das Heinrich-Team Farbe bekennen, wenn es weiterhin einen Aufstiegsplatz anpeilen will, denn der VC Hardt zählt zu den großen Konkurrenten auf eine vordere Platzierung.

Freudenstadt spielte in Renningen mit: Dominik Bäuerle, Yannik Büchle, Sebastian Dölker, Timo Kilgus, Stefan Röller, Simon Schenk, Jonathan Schöck und Rafael Sickel.

Die Zweite der TSV-Herren musste in der B-Klasse beim ungeschlagenen Tabellenführer Darmsheim in der Sindelfinger Goldberghalle antreten. Das Team von Marcus Blasutto ist derzeit mit fünf Verletzten und Erkrankten schwer gebeutelt und konnte gegen die erfahrenen Darmsheimer nur mit einer Pflichtbesetzung von sechs Spielern antreten. Außerdem musste Libero Christoph Barth, ebenfalls leicht angeschlagen, die Angriffsposition Vier übernehmen.

Die einkalkulierte 0:3-Niederlage (4:25, 18:25, 11:25) war dann, vor allem in der ungewohnten Aufstellung, vor allem in Satz 1 eine hohe Klatsche und bedeutet momentan den vorletzten Rang in der Tabelle. Möglicherweise schafft es die Mannschaft, in 14 Tagen im Heimspiel gegen Baiersbronn und Gärtringen wieder blessurenfreier aufzutreten. Die TSV 2 spielte mit: Kamil Derezinski, Marcel Erbe, Pascal Haas, Olier Haist, Markus Schmid und Dennis Wetzel.