Freudenstadt Statt Abstiegskampf der Meistertitel

Schwarzwälder-Bote, 01.08.2012 17:02 Uhr

Nach knappen Siegen gegen Rottweil (6:3), Loßburg (5:4) und Freudenstadt (5:4) korrigierten die H 50 des TEV Renfrizhausen-Mühlheim das Saisonziel und man peilte die vorderen Plätze an. Gegen den Aufsteiger Eschbronn gab es mit 7:2 einen Pflichtsieg. In Ostdorf gewann erstmals die Nummer zwei, Colmar Schmid, der bislang zwei Spiele verletzungsbedingt pausieren und gegen Eschbronn aufgeben musste. Dafür fehlte gegen Ostdorf K. E. Becker. Als aber auch Ersatzmann Roland Wössner überraschend gewann, hieß es am Ende 7:2 für dem TEV. Gleichzeitig verlor an diesem Spieltag der größte Konkurrent um die Meisterschaft, der TC Hechingen. Das beflügelte die TEVler und die stark eingeschätzte Spaichinger Mannschaft wurde eine Woche später mit 8:1 besiegt.

Der letzte Spieltag sollte dann die Entscheidung um die Meisterschaft bringen – das Spiel gegen Hechingen stand an. Nach den ersten beiden Einzeln hieß es 0:2 und der Aufstieg schien gefährdet. Aber mit klaren Siegen von Roland Alber, Gerhard Amon und Jürgen Becker, sowie einem hart umkämpften Match-Tiebreak von K. E. Becker gegen den Ex-Sulzer Peter Schedel, stand es nach den Einzeln bereits 4:2 und der Aufstieg war perfekt. Am Ende siegte der TEV mit 6:3 und stieg in die Verbandsliga auf.

Der Schlüssel zum Erfolg war eine geschlossene und ausgeglichene Mannschaftsleistung. Alle Mannschaftmitglieder, einschließlich der Ersatzspieler, trugen zum Erfolg bei. Bezeichnend ist, dass für die sieben Spiele insgesamt nur acht Spieler benötigt wurden.

 
 
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