Freudenstadt Sonne, Musik und Spektakel

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Bei den Damen vorn: das Offenburger Duo Marie Dinkelacker und Britta Steffens Fotos: Schneider Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Schneider Es stimmte einfach alles: Es gab tolles Wetter, ein gut aufgelegtes Publikum und ganz großen Beach-Volleyball-Sport – das Landesfinale des LBS-Cups auf dem Freudenstädter Marktplatz kann als voller Erfolg verbucht werden. Während am Samstag Zuschauer und Sportler noch den ein oder anderen Regenschauer über sich ergehen lassen mussten, herrschte am Sonntag eitel Sonnenschein. Und so waren die Zuschauertribünen zu den Finalspielen auch stets proppenvoll. Mit lauter Musik heizte der gut aufgelegte Moderator Mickey Wippermann dem Publikum ein und dieses trieb im Rhythmus zur Musik klatschend die Spieler auf den beiden Courts zu Höchstleistungen an.

Die Creme de la Creme des baden-württembergischen Beach-Volleyballs hatte sich versammelt und die Akteure gaben in jeder Partie immer wieder aufs Neue eindrucksvolle Kostproben ihres Könnens. Da wurde gepritscht, gebaggert und geschmettert und besonders frenetisch feierten es die Zuschauer, wenn ein Akteur mit einem Hechtsprung einen scharfen Schmetterball oder verunglückten Block gerade noch vom Boden kratzte und dabei eine riesige Staubfontäne aufwirbelte.

Zwei Teams hatten die Zuschauer natürlich besonders ins Herz geschlossen: Die Vogelgsangs aus Pfalzgrafenweiler und der Freudenstädter Johannes Wenzelburger, der mit seinem Partner Thomas Schröder antrat, hatten als Lokalmatadoren das Publikum auf ihrer Seite.

Doch trotz ihres Heimvorteils hatten sie einen schweren Stand, ging es doch für beide in der ersten Runde gleich an die an Nummer drei und vier gesetzten Teams und späteren Finalisten. So gab es für beide Lokal-Teams gleich eine Niederlage zum Auftakt, aber dank der "Double Elimination"-Regel blieben sie dem Turnier erstmal erhalten. Erst bei der zweiten Niederlage mussten sie die Segel streichen. Nach Siegen in der ersten Verliererrunde wurden Matthias und Daniel Vogelgsang von Wenzelburger und Schröder ausgeschaltet, die dann wiederum in der nächsten Runde endgültig aus dem Turnier flogen.

Richtig spannend wurde es dann am Sonntagmittag in den Finalspielen. Schon die Halbfinals waren sehr nervenaufreibend und spielerisch hochklassig gewesen, doch im Finale, für das sich sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die an Nummer drei und vier gesetzten Teams qualifiziert hatten, legten die Akteure noch mal einen Zahn zu. Auch hier war es sehr eng, obwohl beide Finals schlussendlich in zwei Sätzen entschieden wurden.

Bei den Damen war das Offenburger Duo Britta Steffens/Marie Dinkelacker erfolgreich. Im vergangenen Jahr waren sie noch kurz vor dem Ziel gescheitert, aber nun konnten sie sich gegen die Victoria Blesch/Rebecca Späth (Stuttgart) durchsetzen.

Bei den Herren entschied der Rottenburger Stefan Schmeckenbecher mit einem von der Netzkante abgefälschten Schmetterball das Finale zu seinen und seines Partners Hristopher Schieck (TV Eberbach) Gunsten. Der Landesmeister von 2009 Heiko Steinkemper (SG Breisach-Gründlingen) hatte mit seinem Partner Ralph Müller (TV Denzlingen) trotz eines aufopferungsvoll geführten Kampfes das Nachsehen.

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