Freudenstadt Schlussakkord in Rastatt
Schwarzwälder-Bote, 03.05.2012 22:00 Uhr
Nur noch sehr geringe theoretische Chancen auf den zweiten Platz in der Bezirksklasse haben die Herren der SG Freudenstadt/Baiersbronn (helle Trikots) beim Saisonfinale in Rastatt. Foto: FritschFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Oliver Balle
Mit einem Auswärtsspiel in Rastatt beenden die Handballer der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Sonntag um 18.30 Uhr die Bezirksliga-Saison 2011/12. Dabei geht das Team von Trainer Hermann Fahrner ohne Druck ins Spiel..
Der vierte Tabellenplatz ist der Mannschaft nur noch im Falle einer sehr hohen Niederlage und einem gleichzeitigen klaren Erfolg des Fünften aus Sandweier gegen Kappelwindeck zu nehmen.
Dass es zum Saisonausklang nicht noch richtig spannend ist, liegt an der Heimniederlage vom vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer Großweier. Ausgerechnet im letzten Auftritt vor eigenem Publikum war dort die Serie von zuvor 20:0 Punkten in eigener Halle gerissen und der direkte Kontakt zur Tabellenspitze abgerissen. Dementsprechend war man im Lager der SG natürlich zunächst schon etwas enttäuscht, zumal man im Spiel gegen den Ligaprimus auf Augenhöhe agiert und nur in einer zehnminütigen Schwächephase in der zweiten Halbzeit wirklich schwächer gespielt hatte.
Letztlich überwiegt aber dennoch die Zufriedenheit über den Verlauf der Runde. Das gesteckte Saisonziel – ein Platz im vorderen Mittelfeld der starken Liga – wurde sogar mehr als erreicht. Zudem gelang mit der Heranführung von Tobias Würth, Lukas Gaiser und weiterer Jugendspieler erfolgreich die fortschreitende Verjüngung der ohnehin jungen Mannschaft, die in der neuen Umgebung im Bezirk Rastatt schnell zu einer festen Größe im Herrenbereich avancierte.
Deutlichstes Manko der SG waren die schwankenden Leistungen bei Auwärtsspielen. Nur neun Punkte gelangen den Schwarz-Weißen in der Fremde. Beim Rastatter TV erhofft sich das Team daher nun einen Sieg zum Rundenende, um die ausbaufähige Auswärtsbilanz zu verbessern. In der Diem-Halle trifft man mit dem RTV aber auf ein heimstarkes Team, das lange Zeit ebenfalls in der Spitzengruppe zu finden war, ehe Verletzungspobleme das Team schwächten. Besonderes Augenmerk muss man vor allem auf den starken Rückraum der Gastgeber richten. Das Hinspiel in Freudenstadt konnte man nur knapp mit 27:26 für sich entscheiden so dass auch im Rückspiel mit einer umkämpften Begegnung zu rechnen ist.



