Freudenstadt Putzen nach der Methode Kai

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Sauer, sauber: Die Fachfrauen für Zahngesundheit berieten an der Christophorus-Schule. Mit großen Zahnbürsten wurden Krokodil Kroko die Zähne geputzt. Foto: Günther Foto: Schwarzwälder-Bote

Was hält die Beißerchen schön und gesund? Tipps für Kinder gab es beim "Tag der Zahngesundheit" in Freudenstadt.

Freudenstadt. Veranstaltet wird die Aktionswoche von der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit im Kreis Freudenstadt. In diesem Jahr waren die fünf Fachfrauen für Zahngesundheit in der Christophorus-Schule Freudenstadt zu Gast, um mit den Schülern Methoden der Kariesprophylaxe einzuüben. Mitgebracht hatten die Expertinnen hierfür eine Fülle von Bastelartikeln, Arbeitsblätter und Anschauungsmaterialien rund um das Thema zahngesunde Ernährung und richtiges Zähne putzen. Gestartet wurde in den Klassen mit einem Frühstück, das auch die Zähne gesund hält. Zur Auswahl standen Obst, Gemüse, Käse, Wurst und Vollkornbrot.

Danach ging es ans Zähne putzen. Vorab aber wurde mit einer überdimensionalen Zahnbürste gemeinsam an Krokodil "Kroko" die richtige Technik geübt, teilt die Arbeitsgemeinschaft mit. Die Eselsbrücke dafür lautet "Kai": Kauflächen, außen, innen – in dieser Reihenfolge.

Nach dieser Einheit ging es gemeinsam raus in den Schulhof, um sich an dem dort eigens aufgestellten Zahnputzbrunnen nach der neu gelernten Methode die eigenen Zähne zu putzen. Vorab bekam jedes Kind eine Zahnbürste geschenkt. Ob das Gelernte aber auch richtig umgesetzt wurde, ließ sich gleich anschließend im Kariestunnel überprüfen. In dieser schwarzen Kabine werden Zahnbeläge durch ein spezielles Licht sichtbar gemacht. Damit auch zuhause nichts mehr schief gehen kann, bekam anschließend jeder Schüler ein komplettes Zahnputzset geschenkt.

Zahl der Karies-Fälle geht messbar zurück

Aber nicht nur dies. Gemeinsam wurden Zahnputzuhren gebastelt, je nach Vorliebe mit verschiedensten Dekoren oder es wurden Einkaufstaschen mit Zahnmotiven bemalt. Mit den älteren Schülern wurde Zahnpasta hergestellt, mit Zutaten wie Bindemittel, Pulver, Lebensmittel-farben und mit Zitronenöl für den guten Geschmack. "Damit die Kinder auch sehen, was alles in der Zahnpasta drin ist", so Zahnärztin Sigrid Bäßler.

Freuen kann sich die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit, hat sich doch die Zahngesundheit im Kreis in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Und sie kann das auch mit konkreten Zahlen belegen: "Vor 15 bis 20 Jahren waren in der Altersgruppe der Zwölfjährigen im Durchschnitt pro Schüler vier Zähne kariös. Heute hat nur noch jeder Zweite einen kariösen Zahn."

Wie wichtig die Arbeit der Gemeinschaft Zahngesundheit ist, bestätigt auch die Rektorin der Christophorus-Schule, Dunja Möhrle. Sie ist voll des Lobes über den Einsatz.

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