Freudenstadt Oettinger für Nationalpark Schwarzwald
Arnold Rieger und Sylvia Wiegert, 23.11.2012 09:24 Uhr
Günther Oettinger.Foto: dpa
Stuttgart/Freudenstadt - Die Reihe prominenter CDU-Politiker, die einen Nationalpark im Nordschwarzwald befürworten, wird zusehends länger: Nun spricht sich auch der frühere Ministerpräsident Günther Oettinger grundsätzlich für ein solches Projekt aus. »Im Grundsatz glaube ich, dass auch in Baden-Württemberg wie in der Mehrzahl der anderen deutschen Bundesländer ein Nationalpark möglich sein sollte«, sagte der frühere Regierungs- und CDU-Chef auf Anfrage unserer Zeitung.
EU-Energiekommissar Oettinger regt ferner an, aus dem Schwarzwald eine ganze Nationalparkregion zu machen. »Man könnte daraus ein Produkt machen, das sowohl der Natur hilft und gleichzeitig für die Vermarktung des Schwarzwalds unter dem Namen Black Forest unglaublich wirksam wäre«, sagte der frühere Ministerpräsident, der in seiner Regierungszeit dem Thema Nachhaltigkeit viel Aufmerksamkeit gewidmet hatte. Zwar sei im Schwarzwald auch ein Biosphärenpark wie auf der Schwäbischen Alb möglich, meinte Oettinger. »Doch Nationalpark ist eben als Begriff weltweit bekannt, er ist mit Sicherheit der attraktivste.«
Befürworter findet ein Nationalpark Schwarzwald auch in einem der regionalen Arbeitskreise, die derzeit dem Nationalparkgutachten zuarbeiten. Im Arbeitskreis Tourismus ging es dabei allerdings nicht um eine flächenmäßige Ausweitung des Projekts, sondern um die Namensgebung. Ein Nationalpark Schwarzwald, so die Meinung einiger Arbeitskreismitglieder, ließe sich touristisch besser vermarkten als ein Nationalpark Nordschwarzwald.
Und auch bei den Gegnern kommt der ganze Schwarzwald ins Spiel: Der ehemalige Forstprofessor und Projektkritiker Wolfgang Tzschupke schlägt als Kompromiss in der sehr hitzig geführten Debatte vor, statt eines großen mehrere kleinere Nationalparke über den Schwarzwald zu verteilen und ihn damit zu einer ganzen Nationalparkregion zu machen.
Bereits in der vergangenen Woche hatte sich eine Gruppe von CDU-Mitgliedern um den früheren Umweltminister Erwin Vetter mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt, um für den Nationalpark zu werben. Dazu gehört auch der Landrat des Zollernalbkreises und Landtagsabgeordnete Günther-Martin Pauli, der im Gegensatz zur CDU-Landtagsfraktion, die zunächst einmal das Ergebnis eines Gutachtens abwarten will, deutlich Position bezog.
Doch auch die Kritiker, wie die CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Blenke und Norbert Beck, geben nicht auf. Sie werfen Grün-Rot Wortbruch vor. Die Proteste vor Ort würden nicht ernst genommen.



@ Herr Burster: Aufruf Nummer 8
Herr Burster ich werde sie immer und immer wieder auffordern sich für einen Nationalpark rechtlich/binden haftbar zu machen. Solange sie das nicht tun kann jeder Leser hier erkennen das sie nur mit unseren Steuergeldern spielen können und nicht zu 100% hinter einem Nationalpark Nordschwarzwald stehen. Jeder weitere Aufruf (momentan der 8.) wird die Menschen erkennen lassen wie unglaubwürdig sie sind. Und wieder wiedersprechen sie sich, nun gefühlt zum 100en Mal. In jedem zweiten Beitrag, wenn es um den Borkenkäfer geht weißen sie Gebetsmühlen artig darauf hin das jene Nationalparks nicht mit dem Nordschwarzwald zu vergleichen sind. Nun sollen wir aber auf einmal wieder unseren Wald mit einem anderen vergleichen. Können sie sich bitte einmal entschieden. Warum sich verschiedene Personen für einen NP aussprechen erklären sie selbst ja andauernd (ebenfalls Gebetsmühlenartig). Es handelt sich doch nur um Lobbyisten, ganze 5 Hoteliers die sich ein paar Rucksack-Touristen erhoffen, ein paar zukünftige Ranger/Köhler, Freunde der Subventionen und Fördergelder und Wanderführer die natürlich ihre Dienste nur für die Natur anbieten ohne Entgelt. Zum Schluss kommen dann noch einerseits die Kameraden die vielleicht eine Reise mehr hoffen zu verkaufen und jene die alles nur aus Prinzip wollen da in Stuttgart eine Bahnhof gebaut wird. DIe Ahnungslosen denen nur der Name gefällt und nicht wissen um was es geht erwähne ich lieber überhaupt nicht. Unterm Strich verkauft aber jeder ein Stück Heimat. Bei genauerer Betrachtung der Personen die sich für einen NP ausgesprochen haben, wird wohl jedem klar werden das es diesen Leuten in erster Linie bestimmt NICHT um Naturschutz geht.
Aufrufe und dergleichen
Herr Waldeimer, wenn das Aufruf Nummer 7 ist, dann haben sie ja noch einige, bis sie die 1000 voll haben. Wünsche ihnen viel Spass. Und es zeigt nur die Hilflosigkeit in der Argumentation der NP-Gegner, dass Oettinger jetzt persönlich angegriffen wird, weil er die Linie der NP-Gegner verlässt. So gewinnt man sicher öffentliche Debatten. Mountainbiker, schade dass sie immer noch so negativ dem Projekt gegenüberstehen. Meinen sie, so viele Naturschutzverbände und Wissenschaftler würden sich für den NP aussprechen, wenn die von ihnen erwarteten negativen Umweltauswirkungen zu erwarten wären? Gehen sie doch einmal in den Kellerwald oder den Hainich und schauen sie da, ob eine ihrer Schreckensmeldungen Realtiät geworden ist.
Hopala PR ist einfach alles!
Nun hat sogar unser Herr Öttinger den Nationalpark als Thema entdeckt hat er womöglich zuviel Zeit in seinem jetzigen Job? … oder braucht er womöglich ein wenig PR? … naja bei manch einem Hotelier hat es ja funktioniert! Ach Herr Burster ,sie haben sich immer noch nicht für einen Nationalpark haftbar gemacht ist im übrigen Aufruf Nummer 7.