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Freudenstadt Musik im schönsten "Schwyzerdütsch"

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Mitreißend verstanden es Christine Lautenburg (rechts) und Matthias Lincke, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Freudenstadt (ph). Wenn Christine Lauterburg jodelt und "juchzt" und Matthias Lincke auf seiner Wandergeige fiedelt, werden selbst bei erklärten Weltbürgern Heimatgefühle geweckt. Was am Freitagabend auf der Bühne des voll besetzten Dobelsaals an Musik zu erleben war, war wohl ein unverwechselbarer Höhepunkt im Jahresprogramm der Kulturmacher. Volksmusik aus der Schweiz im neuen Gewand hatte sich die Gruppe um Christine Lautenburg aus Bern auf die Fahnen geschrieben. Nicht nur das Beherrschen einer Vielzahl an zum Teil recht kuriosen Instrumenten stellte das Quartett ins Licht. Auch die vergnügliche Moderation von Geiger Matthias Lincke sorgte immer wieder für Lachsalven. Originelle Zutaten lieferten Dide Marfurt, als "helvetischer Sackpfeiffer" mit seinem Multi-Instrumentarium und Simon Dettwiler auf dem "Schwyzerörgeli".

An diesem Abend hatte der Verein auch zwei Bilder von Christine Huber vor der Bühne ausgestellt; die bunten Kühe auf der Leinwand leuchteten "passend zur Musik", wie Vorsitzender Joachim Wolf schmunzelnd feststellte.

Mit dem "Feigenbäumle" startete Christine Lautenburg ihre Reise durch die Schweizer Folklore- und Popszene, sang mit warmer Altstimme im schönsten "Schwyzerdütsch" vom "fröhlichen Geißbub" und jauchzte zu "Marche Des Dames Au Château". Begleitet wurde sie von den frischen Klängen des Dudelsacks. Die von Energie und Freude getriebene Jodelkunst Lautenburgs steckte an, ließ Füße wippen und zu Beifallsstürmen hinreißen.

Ein Stückchen Schweizer Geschichte kündigte der virtuose Wandergeiger Lincke mit dem "Nachtmarsch" an, sprach vom "Walzerwahnsinn im 19. Jahrhundert" und zupfte unter lautem Jubel der Gäste ein klangvolles "O du liabs Engeli".

 
 

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