Freudenstadt - Bei der Aktion "Lebendiger Adventskalender" war das Familien-Zentrum Freudenstadt (FZF) einer von insgesamt 17 Gastgebern in Freudenstadt, die sich in der Adventszeit dazu bereit erklärten, an einem Abend ein Türchen zusammen mit anderen Menschen zu öffnen.

Christoph Fischer, der seit 2006 als Pastor in der Volksmission tätig ist, hatte die Idee dazu. Durch die Aktion sollen Menschen zusammengebracht werden, die in der Adventszeit mit anderen zusammenkommen wollen, um sich auszutauschen, Lieder zu singen, zu diskutieren, aber auch, um nicht alleine zu sein. Und so öffnen sich seit dem 1. Dezember allabendlich in Privat- und Geschäftshäusern adventlich dekorierte Fenster und laden zum Innehalten im Vorweihnachtsstress ein.

Im Familien-Zentrum lauschten zahlreiche Besucher nach der Enthüllung des mit Engeln und Sternen dekorierten Adventsfensters den Musikern Waltraud und Werner Hoffmann (Klavier und Blockflöte) und Ingund Preußler (Blockflöte) zu den Klängen einer Pastorale für Flöte und Klavier von Antonio Vivaldi. Horst Schwobeda, Geschäftsstellenleiter Mehrgenerationenhaus/FZF, hatte sich noch einen besonderen Höhepunkt einfallen lassen. Er präsentierte mit viel Charme die Geschichte "Das abrupte Ende einer Chorprobe" von Andreas Malessa.