(kf). Das Entgegenkommen für den VC Hardt, die Spielfolge zu tauschen, hat sich für die Herren des TSV Freudenstadt beim Heimspieltag nicht gelohnt.

Gegen den Zweitplatzierten der A-Klasse, für den es wie für die Freudenstädter darum ging, sich schon in der Vorrunde als Favorit für den Aufstieg zu präsentieren, vergaben die Gastgeber den ersten Satz nach einer Reihe von Annahme- und Aufschlagfehlern knapp mit 23:25. Obwohl danach mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung ein deutlicher Satzgewinn (25:16) zum 1:1-Ausgleich gelang, fand das TSV-Team gegen die vor allem im Abwehrbereich überzeugenden Gäste nicht mehr zu einem Rhythmus und einer Geschlossenheit, die die die Hardter hätten beeindrucken können. Sie wurden mit ihren groß gewachsenen Angreifern, einem beeindruckenden Block und listigen Lobs ihrer Favoritenrolle gerecht und fügten der der TSV-Ersten mit einer ganz starken Leistung zwei weitere Satzniederlagen (20:25, 19:25) zum 1:3 zu.

Obwohl die zweite Saisonniederlage erst verdaut werden musste, erwachte im Derby gegen den TV Baiersbronn wieder das Feuer im TSV-Team und führte zu einem sehr deutlichen ersten Satzgewinn (25:15). Vor einer proppenvollen Tribüne mit vielen Gästen aus dem Murgtal kamen die Baiersbronner danach gegen die in vielen Belangen und auch kräftemäßig nachlassenden Freudenstädter aber zum Satzausgleich (25:20). Mit einer Reihe von Auswechslungen reagierte Heinrich. Auch Diagonalangreifer Felix Pälchen musste mit einem geschwollenen Knöchel vom Platz und wurde im Angriff schmerzlich vermisst. Aber die Baiersbronner konnten ihre Chancen in einer Begegnung, die nun deutlich an Niveau verlor und auch unter der schwachen Schiedsrichterleistung litt, nicht nutzen. Konzentrationsschwächen gab es auf beiden Seiten, wobei die besseren Nerven und die größere Motivation doch noch für zwei Satzgewinne (25:15, 25:16) und den 3:1-Sieg für das Heimteam sorgten. TSV Freudenstadt: Florian Ackermann, Dominik Bäuerle, Yannik Büchle, Sebastian Dölker, Daniel Faisst, Timo Kilgus, Felix Pälchen, Stefan Röller, Simon Schenk, Jonathan Schöck, Eduard Schulz und Rafael Sickel.