
Freudenstadt - Eine Geburt ist immer ein kleines Wunder. Doch wenn Drillinge zur Welt kommen, dann ist das schon etwas ganz Besonderes.
Drei Buben kamen bereits am 10. Januar um 10.05 Uhr im Freudenstädter Krankenhaus zur Welt. Als Frühchen mussten sie jedoch noch einige Zeit im Krankenhaus bleiben. Am Freitag nun konnten Mama und Papa Günther aus Freudenstadt ihre Drillinge mit nach Hause nehmen.
Es war schon eine logistische Herausforderung. Doch wie der Chef der Frauenklinik, Jürgen Schulze-Tollert, sagte, lief alles reibungslos, und alle hätten gut zusammengearbeitet.
Sein Lob galt als erstes der Mutter. Es sei nicht selbstverständlich, so diszipliniert und gut bei Drillingen bis zur 35. Schwangerschaftswoche durchzuhalten. Dadurch war es auch möglich, die Kinder in Freudenstadt per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen. Gut sei auch die Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Frauenarzt Adolf Megnin gewesen sowie mit den beiden Hebammen Katrin Finkbeiner und Andrea Hummel.
Besonders gefordert war natürlich die Kinderabteilung des Hauses. Diese musste für jedes Kind alles bereit haben, für alle Eventualitäten gerüstet sein. So waren die Ärzte Gisela Fitzke, Sonja Holzmüller, Christina Hermann, Sabine Fischer und Diana Grabner für die kleinen Erdenbürger da, während Andreas Kuznik und Jürgen Schulze-Tollert den Kaiserschnitt vornahmen. Zuerst kam Sören mit 1990 Gramm, dann Tom mit 1980 Gramm und schließlich Fabio mit 2350 Gramm zur Welt.
Wie Andreas Kuznik erklärte, gab es in Freudenstadts Krankenhaus zuletzt 1992 eine Drillingsgeburt. Die Wahrscheinlichkeit, Drillinge zu bekommen, liegt bei eins zu 7000. Im Vergleich dazu kommt auf 85 Geburten eine Zwillingsgeburt.