Kreis Freudenstadt. Mit Stipendien für Medizinstudenten soll nach einem Antrag der CDU-Fraktion im Kreistag ein Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung im Landkreis Freudenstadt geleistet werden. Denn es falle immer schwerer, so Fraktionsvorsitzender Heinz Hornberger, ärztliches Fachpersonal für den Landkreis zu gewinnen. Nach dem Antrag der CDU-Fraktion soll der Landkreis ab dem Sommersemester 2013 pro Studienjahr bis zu vier Studenten im fortgeschrittenen Medizinstudium, nach dem Physikum, für bis zu vier Jahre ein monatliches Stipendium in Höhe von 400 bis 500 Euro bieten.

Als Gegenleistung absolvieren die Stipendiaten nach der zweiten ärztlichen Prüfung entweder ihre Weiterbildung zum Facharzt im Landkreis Freudenstadt, oder sie arbeiten für mindestens vier Jahre ärztlich im Kreisgebiet. Beispielsweise, so die CDU-Fraktion, als Arzt bei der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH, als Arzt in eigener Niederlassung, als angestellter Arzt in einer Vertragspraxis, in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder bei Bedarf auch beim Gesundheitsamt. Der Kreistag soll sich auf Antrag der CDU bei den Etatberatungen 2013 mit der Einführung der Stipendien befassen und einen Beschluss fassen.