Freudenstadt CDU für Medizinstipendien
Schwarzwälder-Bote, 21.12.2012 20:07 UhrKreis Freudenstadt. Mit Stipendien für Medizinstudenten soll nach einem Antrag der CDU-Fraktion im Kreistag ein Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung im Landkreis Freudenstadt geleistet werden. Denn es falle immer schwerer, so Fraktionsvorsitzender Heinz Hornberger, ärztliches Fachpersonal für den Landkreis zu gewinnen. Nach dem Antrag der CDU-Fraktion soll der Landkreis ab dem Sommersemester 2013 pro Studienjahr bis zu vier Studenten im fortgeschrittenen Medizinstudium, nach dem Physikum, für bis zu vier Jahre ein monatliches Stipendium in Höhe von 400 bis 500 Euro bieten.
Als Gegenleistung absolvieren die Stipendiaten nach der zweiten ärztlichen Prüfung entweder ihre Weiterbildung zum Facharzt im Landkreis Freudenstadt, oder sie arbeiten für mindestens vier Jahre ärztlich im Kreisgebiet. Beispielsweise, so die CDU-Fraktion, als Arzt bei der Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH, als Arzt in eigener Niederlassung, als angestellter Arzt in einer Vertragspraxis, in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder bei Bedarf auch beim Gesundheitsamt. Der Kreistag soll sich auf Antrag der CDU bei den Etatberatungen 2013 mit der Einführung der Stipendien befassen und einen Beschluss fassen.



Medizinstipendium
Besser machen... Die Gemeinde Empfingen sucht mittels Headhunter Nachfolger für zwei Hausärzte. Die KV vergrößert den einzugsbereich der Notfallsprechstunden an Wochenenden um das Doppelte, weil nicht genügend Ärzte zur Verfügung stehen und ständige Wochenenddienste den Beruf des 'Landarztes' unattraktiv machen. Für die Bürger immer weitere Wege, auch bei den Apotheken ist heute schon an Wochenenden oftmals eine weite Reise notwendig. Für die Zukunft gehören dienstbereite Apotheken an die Standorte der Notfallsprechstunden (nicht zu verwechseln mit Notarztstandorte), da sollte sich auch baldmöglichst was tun. Abfällig von Kaltem Kaffee zu reden ist auch nicht nett, denn kalter Kaffee soll schön machen... Schöne Weihnachten - und nicht so viel hendeln !
Alles kalter Kaffee
Gute Ideen sollte man weiterverfolgen, aber ich erinnere mich, dass der Schwabo schon vor fast einem Jahr über das Konzept der damaligen Geschäftsführung KLF berichtet hatte, vom Klinikstipendium über Weiterbildungsiniativen mit den Kliniken und den Hausärzten und Fachärzten. Die Idee ist natürlich gut für unseren geliebten Landkreis, aber was ist in dem Jahr geschehen? Oder ist das mal wieder ein rein plakativer Vorschlag, gerade wenn man bedankt, wie in den letzten Monaten durch die Politik hier erhebliches Porzellan zerschlagen wurde?