Flözlingen - Mit 1:2 mussten sich die Oberliga-Heber des SV Flözlingen beim TSV Heinsheim II geschlagen geben.

Trotz der erwarteten Niederlage zeigte man sich im Lager der Flözlinger nicht unzufrieden, konnte doch zumindest ein Punkt mit ins Eschachtal genommen werden.

Die Gastgeber setzten sich mit insgesamt 393,8:368,8 Relativpunkten (RP) durch. Beim Reißen zeigten die Eschachtäler allerdings Biss und Nervenstärke. Mit 126,4:123,4 ging dieser Punkt in den Zimmerner Teilort. Maßgeblich beteiligt war Holger Wössner (107kg; 128kg; 62,8RP) der einen seiner besten Wettkämpfe ablieferte.

Allerdings hatte es Oliver Jauch in seinem letzten Versuch selbst in Hand, den Sack zuzumachen – es war auch der letzte in dieser Disziplin. Nachdem er überraschenderweise im Zweiten 126kg nicht zur Hochstrecke bringen konnte, musste Jauch "zwangsweise" auf 130kg steigern. Unter großem Jubel der mitgereisten Anhänger gelang ihm (130kg; 151kg; 80RP) dieses Kunststück.

Im Stoßen können die Flözlinger derzeit noch nicht an ihre einstige Klasse anknüpfen. Da wird noch viel Trainingsschweiß fließen müssen. Diese Disziplin ging mit 270,4:242,4 RP an die Heber des TSV Heinsheim II.

Sina Lauble (55kg; 70kg; 88RP) war Punktbeste des Abends und wie immer eine zuverlässige Heberin. Die Geschwister Daniel (97kg; 109kg; 33RP) und Marianne Ohnmacht (47kg; 64kg; 45RP) können aufgrund ihrer derzeitigen Ausbildung nicht alle ihre Kraftreserven ausschöpfen. Komplettiert wurde die Mannschaft durch Jugendtrainer Reiner Müller (107kg; 127kg; 60,2RP).