Fischerbach (red/am). Das ehemalige Pfarrhaus im Pfarrer-Strittmatter-Weg diente der Feuerwehr Fischerbach am vergangenen Samstag als Übungsobjekt der diesjährigen Schlussübung. Angenommenes Szenario war ein Brand im Keller, ausgelöst durch eine Verpuffung in der Heizungsanlage.

Infolge der starken Rauchentwicklung war den Bewohnern im Obergeschoss eine Flucht über das Treppenhaus nicht möglich. Weiter galten mehrere Personen im Keller als vermisst. Der Rest der Hausbewohner hatte sich auf das Dach des Hauses in Sicherheit gebracht.

Mit Unterstützung durch die Drehleiter aus Hausach stand die Menschenrettung sowie ein erster Innenangriff im Fokus der Einsatzkräfte. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung mit einer 800 Meter langen Schlauchleitung von der Kinzig sichergestellt, die bereits nach zehn Minuten geschlossen werden konnte.

Den Außenangriff nahmen die Feuerwehrmänner mit vier Strahlrohren, sowie nach Abschluss der Menschenrettung mit dem Drehleiter-Monitor, vor. Um den Zuschauern einen besseren Überblick zu geben, moderierte Stefan Dremsa die Ereignisse während der ganzen Übung.

Bei der anschließenden Manöverkritik waren sowohl Einsatzleiter Michael Kohmann als auch Bürgermeisterstellvertreter Klaus Schmieder mit dem Verlauf voll und ganz zufrieden und stellten fest, dass es sich um eine harmonische und reibungslose Übung gehandelt hatte.