Fischerbach "Fischerbach wird zum Kinderparadies"

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Thomas Stadelmann war mit seiner Mitarbeiterin Krotzinger in den Fischerbacher Gemeinderat gekommen und stellte die Konzepte der drei neuen Spielplätze im Dorf vor. Foto: Störr

Fischerbach - "Fischerbach wird zum Kinderparadies, da sollte man noch mal jung sein", schwärmte Bürgermeister Armin Schwarz (Freie Wähler) in der Gemeinderatsitzung am Montag.

Thomas Stadelmann war von der pädagogischen Ideenwerkstatt "bagage" in Freiburg gekommen und stellte dem Gremium die Konzeption für drei neue Spielplätze vor. Das "Fischerdörfchen" wird für die jüngsten Fischerbacher im Neubaugebiet entstehen. Das "Fischernetz" als Kletterspielplatz in der Dorfmitte bei der Schule und der "Fischerbach" als Ausflugs- und Abenteuerspielplatz beim Sportplatz.

Etwa 350 Quadratmeter groß, in leichter Hanglage, mit großem Sandbereich und Rutschbahn sowie drei Spielhäuschen auf Stelzen wird der Kleinkindspielplatz "Fischerdörfchen" 2013 im Neubaugebiet Karl-May-Weg III realisiert.

"Der Kletterspielplatz ›Fischernetz‹ stellte eine besondere Herausforderung dar", erklärte Stadelmann. In Anlehnung an die "bewegte Schule" gibt es dort einen kleinen Bolzplatz, Holzstämme zum Balancieren, ein zwei Meter hohes Kletternetz, eine Hangrutsche und Platz für freies Spielen.

"Die Hauptaktivität wurde von den Anliegern weg in Richtung Süden verlagert", nahm der Planer mögliche Bedenken vorweg. Die Kosten für den etwa 800 Quadratmeter großen Spielplatz werden zum Teil mit Geldern des Landessanierungsprogramms gefördert, wie Armin Schwarz den Räten erklärte.

Das größte Projekt wird der etwa 3000 Quadratmeter große Abenteuerspielplatz beim Sportplatz werden. Ähnlich wie der Bollenbacher Waldspielplatz soll der "Fischerbach" ein Ausflugsziel werden. Als Schwerpunkt und besondere Attraktion ist ein zentrales Wasserelement in Form eines Fisches geplant.

Natürlich darf auch auf diesem Spielplatz der Sand nicht fehlen, eine große Sitzgruppe mit abschließbarer Grillstelle und Pergola eignet sich für das Feiern von Kindergeburtstagen. Äußerst attraktiv dürften die Podeste mit ihren Hängebrücken zwischen grünen Hügeln werden. Doch auch an die Kleinsten wurde gedacht, eine Rutsche mit Kleinkind- und Vogelnestschaukel werden zum Spielen einladen.

"Hier werden wir die Bevölkerung mit einbinden müssen, aufgrund der Nähe zum Sportplatz ist auch die Unterstützung durch den FC denkbar", informierte der Schultes. Wegen der Finanzierung werden noch in dieser Woche die ersten Gespräche stattfinden.

Auf die Frage nach sanitären Anlagen wurde auf die geplanten Wohnmobil-Stellplätze in diesem Bereich verwiesen. "Da muss sich sowieso etwas tun", so der Tenor der Verwaltung. Die Kosten werden sich im "Fischerdörfchen" auf 30 0000 Euro, beim "Fischernetz" auf etwa 50 000 Euro und am "Fischerbach" auf weit mehr als 100 000 Euro belaufen.

"Gerade deshalb ist hier die Unterstützung der Bevölkerung mit ›manpower‹ so wichtig", schloss Schwarz, bevor sich das Gremium bei einer Enthaltung für die Umsetzung der Spielplätze aussprach.

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