Fischerbach (hg). Nach dem Volkstrauertags-Auftritt am vergangenen Samstag mit der Musikkapelle trafen sich die rund 30 Sänger des katholischen Kirchenchors im Gasthaus Ochsen zur Hauptversammlung. Rückblickend brachte der Vorsitzende Eckhard Schmieder im Gleichklang mit Bürgermeister Armin Schwarz, der seine Teilnahme als Chefsache betrachtete, zum Ausdruck, dass ein bewegtes Jahr hinter der kleinen, aber feinen Chorvereinigung liegt.

Ein besonderer Schwerpunkt neben den obligatorischen Auftritten bei den kirchlichen Hochfesten bildete zum Herbstfest in der Brandenkopfhalle beim Kirchenpatrozinium auch eine Werbeaktion unter der Leitung von Dirigentin Uta Ludwig. Mit der Bildung eines Projektchors mit 14 Teilnehmern wurde um neue Mitglieder geworben. Vier, drei weibliche und ein männliches Mitglied, konnten gewonnen werden. Chronistin Claudia Neumaier ließ in geraffter Form das Jahr Revue passieren. Höhepunkte bildeten der Ausflug zum Adventssingen in Salzburg, eine Herbsttour im Elsaß und der Besuch der Passionsspiele in Oberharmersbach.

Dem Bericht von Finanzverwalterin Monika Schmid war zu entnehmen, dass man dank wohlwollender Spenden und sparsamem Wirtschaften gut über die Runde kam. Dirigentin Uta Ludwig nahm zum Probenbesuch Stellung, indem nach wie vor zur beiderseitigen Zufriedenheit das gute Verhältnis zur Chorvereinigung zum Ausdruck kam.

44 Proben und 13 Auftritte verlangten den Sänger ein gehöriges Maß an Engagement und Einsatzbereitschaft ab. Besondere Glanzlichter bildeten dabei die "kleine Orgel- Solo-Messe" von Mozart beim Patrozinium und die jüngste gemeinsame Orchestermesse mit Mühlenbach und Haslach in der dortigen St. Arbogastkirche. Als Vorbilder beim Probenbesuch zeichnete die Dirigentin Margarete Jägle, Franz Kienzle und Gerhard Heitzmann mit Dank und einem flüssigen Präsent aus.

In Verbindung mit einem besonderen Dankeswort für ihre langjährige Treue und den besten Wünschen vom Leiter der Seelsorgeeinheit Haslach, Pfarrer Helmut Steidel, konnte sein Stellvertreter Pfarrer Klaus Klinger Altsängerin Margarete Jägle und Basssänger Gerhard Heitzmann für 40-jährige Mitgliedschaft mit Ehrenurkunde und Dankschreiben des Cäcilienverbandes der Erzdiözese auszeichnen. Als Urgesteine des Chors wurden Sopransängerin Gertrud Heizmann für 60 Jahre, Hilde Geiger und Anna Bührer in derselben Stimmlage für 65 Jahre geehrt.

"Sie haben in dieser langen Zeit im Dienste der musica sacra nicht nur viel Mühe auf sich genommen, sondern auch viel Freude vermittelt", zitierte Heitzmann aus den Dankschreiben des Cäcilienverbands. Da letztere beiden aus gesundheitlichen Gründen ihre aktive Zeit beenden mussten, wurden ihnen spontan unter Beifall durch den Vorstand die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Besten Glück- und Segenswünsche sprach sowohl Bürgermeister Armin Schwarz als auch Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Martin Griesbaum aus.

Dann überreichte der Vorsitzende Eckhard Schmieder der engagierten Dirigentin Uta Ludwig ein Blumengebind mit den Worten: Sie sei ein Glücksfall für die Chorvereinigung. Zur Mitgliederwerbung wird in der Pfingstzeit eine Neuauflage des Projektchors erfolgen. Auch ein Jahresausflug und ein Erntedankfest in der Seelsorgeeinheit sind geplant.