Berlin - Nach der Enttarnung eines mutmaßlichen Islamisten im Bundesamt für Verfassungsschutz hat der Vorsitzende der Geheimdienstkontrolleure des Bundestags, Clemens Binninger, Versäumnis-Vorwürfe gegen die Behörde zurückgewiesen. "Man hat all das überprüft, was notwendig war", sagte der CDU-Politiker am Rande einer Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums. In dieser informierte BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen über den Fall. Der stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, der Linke-Politiker André Hahn, hielt der Koalition vor, den Fall herunterzuspielen.