Von Alexandra Feinler Eutingen. "50 Jahre sind etwas Besonderes in diesen Zeiten", betonte Marc Steigerwald, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes beim Jubiläum des DRK-Ortsvereins.Am Sonntag feierten die 17 aktiven Mitglieder mit den 500 Passiven das 50-jährige Bestehen der DRK-Gruppe Eutingen in der Festhalle.

Ein rotes Kreuz hängt in der Halle an der Wand. Es zeigt die Geschichte des DRK-Ortsvereins Eutingen auf und erinnert so manchen Gäu-Mitbewohner an die Aktionen des Ortsvereins. In der Nähe sind alte Verbandskästen, Reanimationspuppen und Zeitungsartikel ausgestellt.

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Auch der Hausnotruf des DRK Eutingen wird durch Adolf Gall und Wolfgang Kronenbitter präsentiert. Doch die Besucher der Veranstaltung sind nicht nur gekommen, um sich über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes zu informieren. Viele von ihnen sind schon jahrelang fördernde Mitglieder, kennen daher die Arbeit des DRK und wollen heute mit dem Ortsverein das 50-jährige Bestehen feiern.

Marc Steigerwald, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Freudenstadt, Pfarrer Beda Hammer, Julius Schaffner, ehemaliger Vorsitzender des Ortsvereins, Heribert Platz, ehemaliger Bereitschaftsleiter des Ortsvereins, Bereitschaftsarzt Karl Herrmann und zahlreiche Ehrenmitglieder begehen das Fest mit ihnen. Wie wichtig der Ortsverein nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch momentan für die Gemeinde ist, verdeutlichte Bürgermeister Armin Jöchle, Vorsitzender des Vereins. Er blickte auf die Gründungszeit im Jahr 1962 (wir berichteten), auf Albin Schäffer und seine Truppe zurück. Mit 26 Interessierten startete er eine Initiative, die bis heute noch sichtbar ist – in Form des DRK-OV Eutingen. Jöchle hob hervor, dass Gustav Müller, Wilhelm Marquardt, Heribert Platz und August Wetzel als führende Kräfte der Ortsgruppe folgten. 1989 übernahm Heribert Platz die Bereitschaftsleitung und wurde dafür von Jöchle geehrt. Zudem dankte der Vorsitzende mit Bereitschaftsleiter Stefan Platz und Marc Steigerwald vom Kreisverband den passiven Mitgliedern für 25, 30 und 40 Jahre (siehe Info). Mathilde Möhrle, Leni Ackermann, Rita Woppert, Paula Klink und August Wetzel wurden für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft hervorgehoben.

Karl "Charly" Herrmann erhielt für 15 Jahre als Bereitschaftsarzt des DRK-OV ein Dankeschön. Die aktiven und passiven Mitglieder zeigten, wie wichtig die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes sei. "Dabei ist Eutingen gut aufgestellt", betonte Steigerwald. Er überbrachte Grüße im Namen von Klaus-Peter Schindele, DRK-Kreisverbandvorsitzender, und hob die Arbeit des Ortsvereins Eutingen hervor: "Wir müssen nicht nur auf die Tradition des Vereins, sondern auch auf die Zukunft blicken. Hier laufen die Dinge in die richtige Richtung, Eutingen ist gut aufgestellt."

Das unterstrich auch Jöchle, zudem betonte er, dass der Ortsverein Nachwuchs benötige: "Wenn Sie also jemanden wissen, der gerne dabei wäre und sich nicht traut, dann sagen Sie uns das einfach".

Dass die 17 Aktiven die Veranstaltung gut durchorganisiert hatten, zeigte sich nicht nur in der Bewirtung, sondern auch in der Struktur des Programms.

Nach den Ehrungen folgte eine Einstimmung der Jugendkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Martin Schmid. Er gratulierte dem Ortsverein auf charmante Art und Weise, unterhielt die rund 80 Besucher mit Adventsliedern. Gezeigt wurde auch ein "Helfer vor Ort-Film", den der Kreisverband produziert hat.

Bereitschaftsleiter Stefan Platz, seit 2004 Nachfolger seines Vaters Heribert Platz, präsentierte mit seiner Schwester Katrin Platz die Vergangenheit und Zukunft des DRK-OV. Marc Steigerwald stellte die Bedeutung des DRK im Kreis hervor und wies auf die Bedeutung in Eutingen hin: "Das DRK ist in Eutingen ganz wichtig, dafür möchte ich Ihnen danken."

u Für 25 Jahre passive Mitgliedschaft wurden geehrt: Ottilie Akermann, Albrecht Bächle, Heinz Eitelbuß, Winfried Engelhard,Helmut Fischer, Rudolf Gsell, Emma Hooge, Paul Katz, Brunhilde Katz, Helmut Krespach, Dietmar Kurz, Norbert Lukoschek, Antonie Lukoschek, Eugen Neinson, Emil Platz, Franz Saile, Franz Saile, Harald Schönweiler, Karl-Heinz Schöttle, Simone Seele, Franz Sökler, Elisabeth Teufel, Hans Teufel, Genoveva Wehle, Reinhold Wehle und Frida Wudi.

u Für 30 Jahre passiv: Hedwig Angster, Franz Beuter, Adalbert Brobeil, Walter Dekreon, Theresia Fischer, Robert Fischer, Edwin Gramer, Alwine Heyn, Willy Hörmann, Anna Katz, Helmut Körner, Wolfgang Kraus, Gertrud Lohmiller, Hans Lohmiller, Manfred Martin, Wolfgang Mauch, Roland Metzger, Hilde Miller, Gebhard Müller, Helga Müller, Horst Nill, Monika Ott, Anna Raible, Franz Raible, Renate Saier, Anna Sailer, Franz Schäfer, Alois Schiebl, Hilde Schmid, Edwin Schneider, Gerhard Szator, Hilde Teufel, Günter Teufel, Anna Weißgerber und Roland Zahn.

u Für 40 Jahre passiv: Gertrud Katz, Otto Lobmiller, Hans Müller,Erich Nisch, Hedwig Platz, Robert Schweizer, Helmut Schweizer, Maria Stehle, Helmut Wetzel.

u 40 Jahre aktiv: Mathilde Möhrle und Leni Ackermann

u Gründungsmitglieder: August Wetzel, Rita Woppert, Paula Klink und Heribert Platz.