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Eutingen Der "musikalische Vater" ist zufrieden

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"AnnA" im Scheinwerferlicht: Sie konnte auch mit einem fünften Platz zufrieden sein. Fotos: privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Eutingen-Weitingen (md). "Gitarren statt Knarren": Mit diesem plakativen Motto wurde in die Halle nach Winnenden eingeladen – auch im Gedenken an die Opfer des Amoklaufes vor einigen Jahren. Mittendrin: Conny Conrad und sein Schützling "AnnA".

Obwohl "AnnA" erst 16 Jahre alt ist, wurde sie in die Gruppe "17+" eingeteilt. "Dies lag schlichtweg daran, dass mein Song ›Throw your gun at the wall‹ professionell und veröffentlichungsreif produziert ist, während andere hauptsächlich mit Homerecording-Demos antraten", erzählt Conny Conrad.

Ein Moderator führte unterhaltsam durch das Programm und stellte zunächst die vier Bands der Gruppe bis 16 Jahre vor. Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs wurde die gut gefüllte Halle mit unterschiedlichen Rock- und Popsounds beschallt.

Conrad als "Gaststar" auf der Bühne

Opener war der Gitarrist Andreas Vockrodt, der Erfinder des "Gitarrenweltrekords", mit seinem Mottosong "Gitarren statt Knarren" und seiner Band. Er nahm Conrad als "Gaststar" (O-Ton des Veranstalters) gleich mit auf die Bühne. "Wir lieferten uns ein friedliches Gitarrenduell, das sich sehen und vor allem hören lassen konnte", sagt Conrad.

Nach den vier Schülerbands kamen die "Erwachsenen" dran. "AnnA" war als zweite an der Reihe und wurde von Conny Conrad an der Gitarre begleitet. Sie lieferte eine mehr als überzeugende Performance und machte recht schnell deutlich, dass sie die beste und tonal sicherste Sängerin an diesem Abend war. "Da saß jeder Ton wie die Eins", freut sich der Mentor. Und sie überraschte noch mit einer anderen Facette ihres Könnens: Sie zeigte, dass sie nicht nur Balladen singen, sondern auch kräftig abrocken kann. Das eifrig mitklatschende Publikum dankte ihr mit kräftigem Applaus.

Parallel dazu erlaubte Conrad sich, mit den Gitarrensoli noch eine Schippe an Virtuosität (in Anlehnung an die bekannte Linie des Solos von AC/DCs "Thunderstruck") drauf zu legen, was mit Respekt anderer Gitarristen gezollt wurde (O-Ton eines Gitarristen einer mitwirkenden Band: "Das würde ich trotz Üben nie schaffen". Sein Kollege: "Ich auch nicht").

Damit hatte Conrad das Ziel erreicht, das er mit diesem Song verfolgte: Es geht im Text darum, demjenigen, der mit einem Amoklauf liebäugelt, um Aufmerksamkeit zu erlangen, lieber seine Knarre an die Wand werfen soll, um so gut Gitarre spielen zu lernen, dass er dadurch weitaus mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung finden wird. Oder eben kurz gesagt: Gitarren statt Knarren.

Neben den am Wettbewerb nicht beteiligten Gästen Florian Buck, Killerpilze und anderem waren alle Beteiligten Akteure die Gewinner des Contests.

Über 100 Einsendungen aus aller Welt

Bei über 100 Einsendungen aus aller Welt unter die ersten acht zu kommen, machte die Platzierung zweitrangig. Dies wurde auch dadurch deutlich, dass bei der Siegerehrung zur fortgeschrittenen Stunde kaum noch Publikum im Saal war. Fazit: Die Backnanger Band "Soundwert" erhielt mit Recht den ersten Platz, da sie komplett live spielte und viel Spielfreude rüber brachte. "AnnA und ich hatten sich prima mit den Jungs angefreundet", erzählt Conrad.

"AnnA" erreichte den fünften Platz. "Für mich als ihr ›musikalischer Vater‹ war es wichtig, dass "AnnA" auch lernt, mit der Erfahrung umgehen zu können, nicht immer und überall auf eins zu sein", so der Weitinger Musiker. "Dies ist umso wichtiger, nachdem sie mit ihren zarten 16 Jahren dieses Jahr schon einen Traum leben darf, von dem Tausende von Sängern träumen: Weltweite Veröffentlichung der ersten CD (›Boogie Tattoo‹), wochenlang auf Platz eins der Amazon-Charts, Gast bei Willi Meyer’s ›Music & Talk‹ auf Mallorca, Rock for your children-Konzerte, mit dem Song ›The magic of Africa" auf SWR1 und anderen Sendern und vieles mehr".

Nun freuen sich die beiden auf die Veröffentlichung des CD-Samplers "Gitarren statt Knarren", auf dem alle Gewinner mit AnnA zu hören sein werden. Der Erlös geht zugunsten der Stiftung gegen Gewalt in Schulen.

"Throw your gun at the wall" wird Conny Conrad zudem noch separat über sein Label veröffentlichen und im Bereich der Gewaltprävention einsetzen.

 
 

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