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Hamburg - Im Herbst will der Norddeutsche Rundfunk entscheiden, wo am 14.Mai 2011 das Finale des Eurovision Song Contests stattfinden soll. Städte wie Hannover, Berlin und Hamburg buhlen schon jetzt heftig um den Zuschlag und locken mit Fördermillionen.
Den meisten Grand-Prix-Fans dürfte es egal sein, wo Deutschlands Goldkehlchen Lena Meyer-Landrut seinen Titel verteidigt. Für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) als Ausrichter will der Standort fürs Finale des Eurovision Songcontests allerdings wohl überlegt sein. Geschätzte 25Millionen Euro wird die Liveübertragung des Gesangswettbewerbs und die beiden Halbfinals kosten. Viel Geld in Zeiten, in denen überall Sparen angesagt ist - auch bei der ARD.
Gut für den Sender, dass viele Städte liebend gern den größten Schlagerwettbewerb der Welt bei sich zu Gast hätten - und jetzt gegenseitig mit günstigen Hallenmieten und sonstigen finanziellen Anreizen überbieten. Als ob Geld alles wäre. Wir nennen unsere Favoriten für die Lena-Festspiele und sagen, was wirklich für die Städte spricht.
Der NDR hat die Qual der Wahl. Städte, die den Eurovision Songcontest ausrichten wollen, können noch bis Ende August ihr Konzept einreichen. Voraussetzung seien eine große fernsehtaugliche Halle und eine gute Verkehrsanbindung und genügend Hotels, heißt es beim NDR. Danach will sich der Sender entscheiden.
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