Eschbronn (gö). Den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung für das Jahr 2013 hat der Gemeinderat Eschbronn einstimmig genehmigt. Dem Entwurf des Haushaltsplans hatte das Gremium bereits zugestimmt. Der Haushaltsplan hat für das Jahr 2013 ein Volumen in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils 4,124 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 3,383 Millionen. Die Hebesätze werden für die Grundsteuer A auf 350 v.H, für die Grundsteuer B auf 330 und für die Gewerbesteuer auf 340 v.H. festgesetzt. "Wir sind in der Lage, die Mindeszuführungsrate in Höhe von 125 760 Euro (Tilgung von Krediten) vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zu erwirtschaften", teilte Bürgermeister Walter E. Ziegler mit. "Es können weitere Investitionen getätigt und gleichzeitig auch Schulden getilgt werden, ohne dass eine Kreditaufnahme erforderlich ist". Wie er weiter mitteilte, gibt der Haushaltsplan Möglichkeiten im Verwaltungshaushalt zum Straßenunterhalt für 100 000 Euro, zum Feldwegunterhalt für 10 000 Euro und im Vermögenshauhalt zu weiteren wichtigen Investitionen in Höhe von 651 160 Euro. Vorgesehen seien Beschaffungen für die Feuerwehr, die Sanierung des Hartplatzes im Sportgelände "Waldeck" und der Erwerb eines Pflegegeräts, der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in beiden Ortsteilen, die Ablösung des zur Erschließung des Gewerbegebiets "Ob Heckenwald" bestehenden Finanzierungsvertrags, die energetische Erneuerung von Teilen der Straßenbeleuchtung, der Ersatz der Pumpen in den Quellfassungen "Stampfe" und "Grötzenwiesen" sowie die Finanzierung des bei der Belagserneuerung der Mariazeller Straße auf die Gemeinde anfallenden Kostenanteils und Tilgungsleistungen. Diese Investitionen seien möglich ohne Neuverschuldung, dies schon im sechsten Jahr in Folge. Der Eschbronner Schuldenstand betrage 610 919 Euro Ende 2012. Bei planmäßiger Abwicklung des Haushaltsplans zum Ende 2013 erreiche man eine Pro-Kopf-Verschuldung von 296 Euro.