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Epfendorf Rat stellt Ortsbild über die Haltbarkeit

Schwarzwälder-Bote, vom 10.08.2010 21:30 Uhr
Der marode Scherenzaun auf der Stützmauer, der zum großen Teil von einer Hecke bedeckt ist, muss erneuert werden.  
Foto: Lamberth Foto: Schwarzwälder-Bote
Der marode Scherenzaun auf der Stützmauer, der zum großen Teil von einer Hecke bedeckt ist, muss erneuert werden. Foto: Lamberth Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bernd Lamberth Epfendorf. Der hölzerne Scherenzaun, der von Epfendorf her kommend am Ortseingang Harthausen rechts der Hauptstraße auf der Stützmauer steht, muss saniert werden. Das sieht auch der Gemeinderat so. Entgegen des Kreis-Vorschlags will er aber wieder einen Holzzaun errichten.Wie Bürgermeister Karl-Heinz Villinger in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erläuterte, habe das Landratsamt Rottweil mitgeteilt, dass der Scherenzaun stark beschädigt sei und die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleiste. Da das Bauwerk im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße 5506 errichtet wurde, obliege die Unterhaltung des Zauns gemäß der Ortsdurchfahrtsrichtlinie den Baulastträgern der Straße und des Gehwegs. Im Klartext heißt das, Landkreis und Gemeinde teilen sich die Kosten im Verhältnis von Fahrbahnbreite zu Gehwegbreite.

Ein neuer Holz-Scherenzaun würde seitens der Kreisverwaltung nicht mehr befürwortet, erklärte Villinger. An der Holzkonstruktion seien spätestens nach 15 Jahren umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig. Aus diesem Grund, so Villinger weiter, beabsichtige die Kreisverwaltung den Scherenzaun durch einen Gittermattenzaun zu ersetzten. Der bestehende Holz-Scherenzaun sei vor 36 Jahren angebracht worden. Sowohl für den Scherenzaun als auch für den Gittermattenzaun seien für Lieferung und Montage jeweils Kosten von circa 60 Euro je laufendem Meter zuzüglich Mehrwertsteuer zu kalkulieren. Falls die Gemeinde ausdrücklich einen Holz-Scherenzaun wünsche, sei auch dies möglich, erläuterte Villinger. Dann jedoch seien auch die Unterhaltskosten zur Gewährleistung einer 30-jährigen Nutzung von der Gemeinde zu tragen.

Villinger bezifferte die Gesamtkosten der Maßnahme, also für den Rückbau des bestehenden Zauns und die Erneuerung der Absturzsicherung, auf circa 6000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Auf die Gemeinde würden somit circa 2000 Euro entfallen. Nach einer kurzen Diskussion beschloss der Gemeinderat, dass wieder ein Holz-Scherenzaun gebaut werden soll, da sich dieser besser ins Ortsbild mit dem dahinter stehendem Fachwerkhaus einfüge.

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