Epfendorf Personalausgaben sind der größte Anteil im Haushalt

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Von Hans-Dieter Wagner

Epfendorf. Drei überaus weitreichende Entscheidungen hatte der Epfendorfer Gemeinderat am Dienstagabend zu treffen.

Zum einen galt es, die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2016 einschließlich der Finanzplanung für die Jahre bis 2019 für die Gemeinde Epfendorf sowie für den Eigenbetrieb Wasserversorgung abzusegnen, und zum andern stand die Neubeschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr an.

Kämmerin Verena Ordowski hatte ihre Hausaufgaben gemacht und stellte dem Gremium ein Papier zur Verfügung, in dem die bereits beschlossenen Änderungen beinhaltet waren.

Mit einem Volumen von 9 094 900 Euro, davon 6 989 000 Euro im Verwaltungshaushalt und 2 105 900 Euro im Vermögenshaushalt, steht eine beachtliche Summe im Raum, in der die Personalausgaben in Höhe von 1 670 900 Euro der größte Anteil sind. Die Fraktionssprecher bedankten sich bei Verena Ordowski und der Verwaltung für die Aufstellung des Haushaltsplans, hielten aber auch mit ihren Bedenken wegen der hohen Ausgaben nicht hinter dem Berg. Letztendlich stimmte der Gemeinderat mit drei Gegenstimmen dem Haushaltsentwurf zu.

Wirtschaftlichstes Angebot kommt zum Zug

Der Wirtschaftsplan 2016 für den Eigenbetrieb Wasserversorgung Epfendorf wurde einstimmig abgesegnet.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt am Dienstagabend war die Vergabe für das neue Fahrzeug (HLF 10) der Feuerwehr, die der Gemeinderat bereits in seiner Sitzung am 16. Dezember 2014 beschlossen hatte.

Der Vergabevorschlag des Beratungsbüros schlug folgendes vor: Sowohl das Fahrgestell (Mercedes) zum Preis von 77 635,60 Euro, als auch der Aufbau (186 473 Euro) und die Beladung (75 499 Euro) werden von der Firma Rosenbauer geliefert. Damit kommt der Hersteller mit dem wirtschaftlichsten Angebot zum Zug. Der Gemeinderat stimmte der Vergabe einstimmig zu und gab auch der zusätzlichen Bereitstellung von 2500 Euro für eventuelle Anpassungen sein Okay.

Auch der vierten punktuellen Änderung des Flächennutzungsplans, die eine Erweiterung der Gewerbegebietsfläche Schroten in Trichtingen beinhaltet, wurde ohne Gegenstimme zugestimmt.

  
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