
Von Hans-Dieter Wagner
Epfendorf. Gestützt auf die Ergebnisse der Vorberatungen Ende vergangenen Jahres haben die Epfendorfer Gemeinderäte jetzt den Haushalt 2012 und die Finanzplanung bis zum Jahr 2015 beschlossen.
Sieben Maßnahmen, die mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro zu Buche schlagen, beherrschen den Etat für das begonnene Jahr: Für die Dorfentwicklung "Ortsmitte" Epfendorf, die auch den Rathausumbau beinhaltet, werden 85 000 Euro aufgewendet. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses wurde mit einem Betrag von 63 000 Euro veranschlagt, die energetische Sanierung der Außenwände der Turnhalle wird 280 000 Euro schlucken, und die Kosten für die Erneuerung der Straßen im Langental und Richtung Hofgut Ramstein liegen zusammen mit der Neuerstellung der Schlichembrücke im Steinet bei etwas über 200 000 Euro. Außerdem werden für den Bauhof ein Radlader und ein Anhänger dringend benötigt. Die Anschaffungskosten werden hier bei 83 000 Euro liegen.
Der Gesamthaushalt der Gemeinde Epfendorf beträgt damit 7 931 000 Euro, wovon 6 062 000 Euro auf den Verwaltungs- und 1 869 000 Euro auf den Vermögenshaushalt entfallen. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung, bezogen auf die Einwohnerzahl vom 30. Juni 2011, von 346,34 Euro zuzüglich der Kosten für den Eigenbetrieb Wasserversorgung von 343,81 Euro liegt die Gemeinde unter dem Kreis- und dem Landesdurchschnitt.
Der Höchstbetrag der Kassenkredite wurde, wie im Vorjahr auf 500 000 Euro festgesetzt. Das Gremium segnete nach kurzer Debatte diesen Haushalt einstimmig so ab.
Auch der Wirtschaftsplan 2012 der Wasserversorgung Epfendorf war zu beschließen. Der Entwurf des Wirtschaftsplans 2012 einschließlich der dazugehörigen Finanzplanung war bereits in der Gemeinderatssitzung vom 17.12.2011 beraten und auch beschlossen worden.
Neben der Rundung der Beträge wurde im Erfolgsplan lediglich der Ansatz für die Unterhaltung des Leitungsnetzes um 5 000 Euro erhöht und im Gegenzug der Ansatz für die Bauhofleistungen, die für das Wasserwerk erbracht werden, um 5000 Euro reduziert. Der Erfolgsplan schließt im Jahre 2012 voraussichtlich mit einem Verlust in Höhe von 31 100 Euro ab. Die Plansummen betragen im Jahr 2012 474 000 Euro.
Im Vermögensplan betragen die Einnahmen und Ausgaben in 2012 jeweils 2 419 000 Euro. In den Jahren 2013 bis 2015 dann zwischen 115 000 und 138 000 Euro.
Wie auch schon im Wirtschaftsjahr 2011 beherrscht der Anschluss an den Zweckverband Wasserversorgung Kleiner Heuberg den Vermögensplan. Mit einer einstimmigen Entscheidung segneten die Räte auch diesen Plan ab.