Von Bernd Lamberth Epfendorf. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Epfendorf und des angrenzenden ehemaligen Bauhofes, das von der Feuerwehr zukünftig genutzt werden kann, schreitet voran.Die Feuerwehrmänner packen selbst kräftig mit an und sind mit ihren Eigenleistungen wesentlich am Umbau beteiligt. Das baulichen Mängel am alten Feuerwehrgebäude waren teils so gravierend, dass eine Weitererlaubnis seitens der Berufsgenossenschaft fraglich gewesen wäre.

So geschah das Umziehen mangels Räumlichkeiten unmittelbar hinter den Fahrzeugen und mangels Heizung geschah dies auch in der Kälte. Duschmöglichkeiten waren nicht vorhanden. Ebenso gab es keine Werkstatt, so dass die Feuerwehrmänner schadhafte Geräte mit nach Hause nahmen, um sie dort instand zu setzen.

Den Anfang der Umbauphase markierten die Abbrucharbeiten beim früheren Bauhof. In Eigenleistung wurde zunächst die Trennwand zwischen dem Bauhof und dem Feuerwehrgebäude herausgeschlagen. Zu den Abbrucharbeiten zählte auch das Herausreißen der alten Toiletten und Duschen im früheren Bauhof.

Alte Fenster nahm man heraus und ersetzte sie durch neue. In den alten Bauhof kommt der neue Funkraum hinein, wobei die Fundamente und die Bodenarbeiten von den Feuerwehrmännern selbst gemacht wurden. Der neue Funkraum, sagt Ge­samt­kom­man­dant Alex­an­der Heim, befinde sich dann auf einem modernen Stand.

Die Tore waren schadhaft, so dass Verletzungsgefahr bestand. Sie wurden von den Feuerwehrleuten ausgebaut. Die neuen Tore bewirken durch ihre Effizienz eine Reduzierung der Heizkosten.

In der Ausbau- und Einbauphase waren die Fahrzeuge beim benachbarten Biohof Sauter untergebracht. In dieser Zeit wurden im Gebäude in Eigenregie Streicherarbeiten getätigt. Weiter wurde das Leitungssystem der Druckluftanlage komplett erneuert. Überrascht hat die Feuerwehrmänner der doch sehr schadhafte Boden in der Fahrzeughalle.

Hier wird ein Kunststoffbelag verlegt. Seit Anfang des Jahres sind nun die Arbeiten im Gange und man hofft, Ende dieses Jahres mit den Arbeiten im Großen und Ganzen fertig zu sein. Momentan fallen Elektro- und Sanitärarbeiten an, die ebenfalls teilweise in Eigenregie ausgeführt werden

Trotz des enormen Arbeitspensums, das die Wehrmänner in ihrer Freizeit ehrenamtlich am gemeindeeigenen Feuerwehrhaus leisten, läuft parallel der Übungsdienst und die Fortbildungen weiter. Die Einsatzbereitschaft ist laut Kommandant Alexander Heim auch während der Umbauphase jederzeit gewährleistet.

Im nächsten Jahr feiert die Epfendorfer Feuerwehr im Juni ihr 125-jähriges Bestehen und wird dieses Ereignis auch mit einem Tag der offenen Tür begehen.