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Epfendorf 101 Frauen feiern einen gelungenen Weiberballgeburtstag

Schwarzwälder-Bote, vom 02.02.2012 19:00 Uhr
 Foto: Schwarzwälder-Bote
Foto: Schwarzwälder-Bote

Epfendorf. Den Epfendorfer Weiberball gibt es schon seit einem halben Jahrhundert. Das war der Anlass, sich bei den Mitwirkenden und vielen Helfern mit einem kleinen Fest im "Remi" zu bedanken.

Die Ausschussfrauen des Katholischen Frauenkreises (KaFE) konnten 101 Frauen im geschmückten "Remi" begrüßen. Ganz besondere Freude herrschte darüber, dass so viele Altgediente daran teilnahmen, die nicht mehr aktiv am Weiberball in der Halle dabeisein können.

Nach einem Sektumtrunk und anschließendem Essen begann der gesellige Teil des Abends. Die "Oldie Peppers" (Siegfried Bantle und Franz Lauffer) spielten zum Tanz auf. Andrea Pönisch, die für diesen Abend verantwortlich war, hatte zusammen mit ihrem Sohn Florian eine fast zweistündige Diashow vorbereitet.

Anhand dieser Dokumente konnte die Entwicklung dieses Balles nachvollzogen werden. Einst feierten nur die Kindergartenmütter aus Epfendorf unter sich. Doch mittlerweile übt der Ball eine Magnetwirkung auf viele närrische Frauen aus Nah und Fern aus.

Eine der Gruppen, die schon seit 50 Jahren mitwirkt, will sich nun nach dem Jubiläumsball zur Ruhe setzen. Dies nahm Andrea Pönisch, die die Mühle-Gruppe seit mehr als zehn Jahre trainiert und leitet, zum Anlass, sich bei den Damen auf ihre Weise zu bedanken. Jede bekam ein kleines Album mit Bildern von den Auftritten der Gruppe der vergangenen zehn Jahre geschenkt.

Andrea Pönisch ist ein Urgestein des Weiberballs. Sie ist selbst seit 30 Jahren aktiv am Programm beteiligt und seit über 25 Jahre für die Ansage sowie weitere 15 Jahre für die Organisation des Programms verantwortlich. Sie wird sich jedoch nach dem Jubiläumsball nicht mehr zur Verfügung stellen.

Ute Linsenmann, die Vorsitzende des Vereins, bedankte sich am Ende der Diashow bei Andrea Pönisch für alles bisher Geleistete. Den größten Dank aber gaben die Anwesenden durch ihren langanhaltenden Beifall weiter. Es wurde noch viel gelacht und getanzt und sich schon mal auf den Weiberball am 15. Februar eingestimmt.

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