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Enzklösterle Voraussetzungen für ein optimales Wachstum

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Im Einsatz für den Heidelbeerweg rund um Enzklösterle: Schüler aus Stuttgart, Winterbach und Düsseldorf mit ihren Lehrern und mit Forstleuten aus dem Waldschulheim Burg Hornberg. Foto: Ziegelbauer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Heinz Ziegelbauer

"Es sollen richtig große und schöne Heidelbeerflächen werden", erklärt Förster Stefan Waidelich.

Enzklösterle. 56 Schüler und acht Lehrer aus Förderschulen in Stuttgart und aus Winterbach sowie von der Freien Waldorfschule in Düsseldorf sind im Rahmen waldpädagogischer Projekttage im Bereich des künftigen Heidelbeerweges am Schöllkopf über Enzklösterle im Einsatz.

Und wie kommen diese ins Obere Enztal? Die Antwort darauf kommt von Robin Klenk als Leiter des Waldschulheims Burg Hornberg, in dem die Schüler zwei Wochen verbringen.

Zusammen mit einem Forstwirtschaftsmeister, mit zwei Förstern und mit zwei dem Waldschulheim zugewiesenen Absolventen eines freiwilligen ökologischen Jahres unterziehen sie sich unter der Leitung von Revierleiter Waidelich folgender Aufgabe: die Bereiche links und rechts des Heidelbeerpfades auslichten, um damit die Voraussetzungen für ein optimales Wachstum der Heidelbeeren entlang des nach ihnen benannten Rundweges zu schaffen.

Premiumwegcharakter

Abgeräumt werden dabei beispielsweise kleinere und größere Bäumchen und über die Heidelbeersträucher hinausgewachsene Farne. Gedeihen die blauen Beeren doch am besten auf lichten Waldflächen, wo sie zugleich als Nahrung für das Auerwild dienen können. Primär aber dem Naturerlebnis von Wanderern, die vereinzelt schon jetzt auf dem noch nicht ganz fertiggestellten Heidelbeerweg unterwegs sind – oder zumindest bei ihrem Aufenthalt in den Wäldern rund um Enzklösterle nach diesem suchen. Insbesondere unter dem Aspekt, dass die Werbung für den Heidelbeerweg samt seinem künftigen, zumindest teilweisen Premiumwegcharakter schon läuft.

Besondere Beziehung

Waidelich zufolge wird diese Zertifizierung des Weges nach der Erfüllung aller Voraussetzungen frühestens im nächsten Frühjahr erfolgen können.

Auf jeden Fall sind die Schüler derzeit schon dabei, diese für den Heidelbeerweg zu schaffen. Der abgeräumte Baumbestand und weiteres den Wanderweg noch störendes Holz wird im prasselnden Feuer verbrannt.

Selbstbewusstsein stärken

"Wer schon einmal im Wald geschafft hat, hat eine ganz besondere Beziehung zum Wald", erläutert Waidelich die Sinnhaftigkeit dieser Aktion, bei dem die Schüler in den vom Waldschulheim zur Verfügung gestellten Schutzjacken kräftig zupacken. Und das in einem jeweils mehrstündigen Einsatz, lediglich unterbrochen von einem stärkenden Vormittagsvesper.

Sehr positiv sieht die Lehrerin Lina Zöpke von der Düsseldorfer Waldorfschule diesen Einsatz im Bereich der Waldpädagogik. Ernenek (13) aus der siebten Klasse dieser Schule kennt die Waldarbeit schon aus Ferienaufenthalten in Polen und glaubt, mit einem solchen Dienst seine Liebe zum Wald stärken zu können. Mit diesem Einsatz sieht Aline (13) einen Beweis dafür, dass die Mädchen körperlich nicht wesentlich schwächer sind als die Buben. Zudem stärke der Erfolg der Arbeit das Selbstbewusstsein. Joachim (16) von der Stuttgarter Schulklasse bezeichnet die spezielle Art des Einsatzes als einen Klacks. Beruflich will er allerdings nicht im Wald arbeiten, weil es ihn eher zur Musik hinzieht.

Sophie (13) von der Düsseldorfer Schule hat bisher im Wald nur Pilze gesammelt. "Die Arbeit geht, es ist etwas Neues für mich. Macht mir aber keine Probleme, auch wenn ich schon einige Male ausgerutscht bin", kommentiert sie den Einsatz.

Wenn die Schüler im Bereich des Heidelbeerweges im Einsatz sind, erhebt sich auch die Frage nach der zu erwartenden Heidelbeerernte.

"Der Frost hat den Blüten geschadet", erklärt Waidelich und zweifelt daran, ob die Heidelbeeren witterungsbedingt schon zur Heidelbeerwoche vom 15. bis 23. Juli in Enzklösterle reif sein werden.

 
 

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